SPENDEN SIE
Zum Inhalt springen
  • Vorlesen
Lebenshilfe Heinsberg
Menu
Sprechen Sie uns gerne an!
+49 24 52 969 0
Schreiben Sie uns eine E-Mail!
info@lebenshilfe-heinsberg.de
Du bist hier: Startseite1 / Aktuelles2 / Alle Meldungen3 / Kinder und Jugend4 / Lebenshilfe Heinsberg erweitert ihr Angebot in der Tiergestützten Inte...
  • Kinder &
    Jugend
    • Ambulante Angebote
      • Frühförderstelle Triangel
      • Schulassistenz
      • KompASS
      • Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
      • Therapiepraxis
      • Unterstützte Kommunikation – UK
    • Familienzentren & Kindertagesstätten
      • Allgemeine Infos
        Büro Triangel
      • Fall- und Verfahrensmanagement
      • Familienzentrum Triangel Oberbruch
      • Familienzentrum Triangel Haaren
      • Familienzentrum Triangel Geilenkirchen
      • Familienzentrum Triangel Ratheim
      • Kindertagesstätte Triangel Hünshoven
    • Projekte
      • Unser Förder- und Bildungsauftrag
      • Dabei sein von Anfang an
  • Wohnen &
    Freizeit
    • Ambulante Angebote
      • Familien unterstützender Dienst (FuD)
      • Ambulant unterstütztes Wohnen (intensiv)
      • Seniorentreff
      • Pflegedienst
      • Persönliches Budget
    • Stationäre Wohneinrichtungen
      • Allgemeine Infos
      • Wohnstätte Birgden
      • Wohnstätte Elmpt
      • Wohnstätte Höngen
      • Wohnstätte Kirchhoven
      • Wohnstätte Scherpenseel
      • Wohnstätte Wildenrath
      • Wohnstätten Wassenberg
      • Wohnverbund Erkelenz
      • Wohnstätte Heinsberg
      • Wohngemeinschaft „ASSE“
  • Arbeit & Bildung
    in Werkstätten
    • Angebote für Menschen mit Behinderung
      • Allgemeine Infos
      • Begleitender Dienst
      • Förderbereich
      • Berufsbildungsbereich (BBB)
      • Budget für Arbeit & Persönliches Budget
    • Angebote für Unternehmen
      • Allgemeine Infos & Anfragen
      • Industriemontage &
        Elektromontage
      • Konfektionierung & Verpackung
      • Schreinerei
      • Metallverarbeitung
      • Landschaftspflege
      • Aktenvernichtung
      • Industrieller
        Tampondruck
      • Cafés & Großküche
      • Betriebsintegrierter Arbeitsplatz (BiAp)
      • Eigenprodukte
  • Projekte &
    mehr
    • Aktionen, Events & Projekte
      • Begegnen. Bewegen. Beleben
      • Kein Platz für Ausgrenzung
      • Kultur ohne Barrieren
      • Kochwerkstatt
      • Unser Podcast
      • Nur Mut Gedenkstätte
      • Übersetzer für
        Leichte Sprache
    • Institutionen & Vereine
      • DeinWerk gGmbH
      • Fanclub Blaue Welle
      • Förderkreis Rurtal-Schule
      • Club Behinderter & ihrer Freunde (CBF)
      • KoKoBe & EUTB im Kreis Heinsberg
      • Mobile Toilette für alle
    • Lebenshilfe-Cafés im Kreis Heinsberg
      • Café Lesbar
      • Café der Begegnung
      • Museumscafé SAMOCCA
  • Jobs &
    Karriere
    • Job-Markt
      • Stellenangebote
      • Ausbildung &
        Duales Studium
      • Freiwilligendienste
      • Praktikum
    • Job-Infos
      • Job-Einblicke
      • Gehälter &
        Arbeitszeiten
      • Benefits &
        Gesundheitsförderung
      • Fort- & Weiterbildung
  • Aktuelles &
    über uns
    • Alle Meldungen
      • Alle Meldungen
      • „Schon gehört…?“
        Magazin der Lebenshilfe
    • Über uns
      • Wir stellen uns vor
      • Selbstvertretung
      • Allgemeiner Kontakt
  • Unterstützen
    Sie uns
    • So können Sie uns unterstützen
      • Ehrenamt
      • Lebenshilfe Stiftung
      • Mitglied werden im Verein
      • Spenden

Lebenshilfe Heinsberg erweitert ihr Angebot in der Tiergestützten Intervention

Die Tür zum Therapieraum öffnet sich, man hört ein leises Rollen bunter Bälle im Raum. Hier wartet die lebhafte junge Hündin Maya auf ihren ersten Arbeitstag. Gemeinsam mit ihrer Hundeführerin Sarah Jaschok hat sie in den vergangenen sechs Monaten eine umfassende Ausbildung zum Therapiebegleithunde-Team absolviert.

Sarah Jaschok ist Autismuspädagogin und arbeitet seit zwei Jahren im Autismuszentrum KompASS der Lebenshilfe Heinsberg. Schon früh entstand bei ihr der Wunsch, ihre pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus dem Autismus-Spektrum durch tiergestützte Interventionen zu erweitern. Nun beginnt für sie und Maya der erste gemeinsame Einsatz in der Förderung.

Der erste Klient an diesem Tag ist Yves, ein zurückhaltender Junge mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum. Maya stupst vorsichtig einen leuchtenden Ball vor sich her. Nur Sekunden vergehen – dann passiert etwas Bemerkenswertes: Yves greift nach dem Ball. Sein Blick löst sich von der Wand, sein Körper entspannt sich, und er folgt den Anweisungen von Sarah. Wo sonst oft Stille in der Begegnung mit seiner Umwelt herrscht, entwickelt sich ein Lachen. In der Gegenwart von Maya scheint ein Damm zu brechen. In der entschiedenen, zugleich behutsamen Interaktion mit dem Hund und der Autismuspädagogin zeigt sich langsam Bewegung in Yves Verhalten – und eine vorsichtige Auseinandersetzung mit seiner Umwelt.

„Was hier so erstaunlich natürlich wirkt, ist kein Zufall“, erklärt Claudia Peter-Plum. Die Ergotherapeutin ist seit vielen Jahren auf tiergestützte Intervention spezialisiert und bildet Pädagoginnen und Therapeuten gemeinsam mit ihren vierbeinigen Begleitern aus. In rund sechs Monaten und etwa 170 Theorie- und Praxisstunden werden Mensch-Hund-Teams zu Therapie- oder Pädagogik-Begleithunden qualifiziert. „Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt dabei immer auf der fachlichen Qualifikation der Hundeführerinnen und Hundeführer“, betont Peter-Plum.

„Tiergestützte Interventionen – insbesondere in Pädagogik und Therapie – nutzen die besondere Beziehung zwischen Mensch und Tier, um sozialen Kontakt, Wahrnehmung, Kommunikation und Vertrauen zu fördern“, so Peter-Plum weiter. Gerade in Bereichen mit eingeschränkter verbaler Kommunikation, wie im Autismus-Spektrum, kann die Präsenz eines Hundes eine spürbar entlastende Wirkung entfalten. „Tiere können nonverbal Brücken bauen – sie wecken Neugier, ermöglichen Nähe ohne Druck oder geben Sicherheit in herausfordernden Situationen. Konkret kann das bedeuten: Mit dem Hund bin ich oft schneller an meinem Förderziel.“

Ihre Erfahrungen aus rund 15 Jahren spezialisierter Arbeit in der tiergestützten Intervention gibt Claudia Peter-Plum heute in der renommierten Weiterbildung „Tiergestützt mit HUND“ weiter.

Bevor eine Ausbildung beginnt, wird ein umfassender Eignungs-Check durchgeführt. Dabei wird die Beziehung zwischen Mensch und Hund genau betrachtet, um sicherzustellen, dass beide Freude, Motivation und die notwendigen Voraussetzungen für eine gemeinsame TGI-Arbeit mitbringen. „Die Grundlage jeder tiergestützten Intervention ist eine stabile, auf Vertrauen basierende Bindung zwischen Mensch und Hund. Positive Verstärkung und ein respektvoller, achtsamer Umgang mit dem Tier stehen dabei immer im Mittelpunkt“, erläutert Claudia Peter-Plum.

Neben theoretischen Grundlagen – etwa zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Tierschutz, Hygiene und Prophylaxe, dem Lesen von Hundeverhalten sowie Erster Hilfe am Hund – üben die Teilnehmenden ihre Arbeit in intensiven praktischen Trainings. Fallbeispiele, reale Einsatzkontakte und Videotrainings vermitteln die notwendige Sicherheit für den späteren Einsatz. Mit einer abschließenden Prüfung, bestehend aus Facharbeit und Praxisanalyse, erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das sie zur qualifizierten tiergestützten Arbeit in ihrem Fachbereich befähigt. Schließlich muss auch das Veterinäramt seine Zustimmung geben, dann darf der Hund in die professionelle Förderung eingebunden werden.

Innerhalb der hundegstützten Ergotherapie bei der Lebenshilfe Heinsberg legt Claudia Peter-Plum großen Wert auf Werte wie Respekt, Achtsamkeit und Sicherheit im Umgang mit dem Tier. „Ein Therapiebegleithund muss nicht einfach funktionieren. Er ist ein fühlendes Wesen mit individuellen Bedürfnissen. Nur ein Hund, der sich wohlfühlt, kann nachhaltige positive Effekte in pädagogischen oder therapeutischen Situationen entfalten.“

Diese Haltung spiegelt sich auch in der Gestaltung der Therapieräume wider. Hund und Klient lernen, die verschiedenen Zonen im Raum zu respektieren.  „Wenn mein Begleithund Bodhi neugierig ist und den Klienten kennenlernen möchte und dieser das auch möchte, geht er langsam auf ihn zu. Das Kennenlernen bestimmen immer beide Seiten. Wenn Bodhi gerade nicht im Mittelpunkt steht, legt er sich auf seine Hundedecke. Er kann gerufen werden oder der Klient kann ihn dort besuchen. Die Hundebox allerdings ist sein klarer Rückzugsort. Benötigt Bohdi eine Pause, dann wissen Hund, Hundeführerin und auch die Klientinnen und Klienten, dass er dort nicht gestört wird.“ Der Rückzugort ist der wichtigste Platz innerhalb eines hundegstützen Einsatzes. Ein gute eingespieltes Mensch-Hund-Team versteht sich blind. Das Erkennen der Körpersprache des eigenen Hundes ist Voraussetzung, um den Hund tierschuztzkonform einzusetzen und seine Bedürfnisse im Blick zu haben. Nur ein Hund der sich wohl fühlt, kann im Einsatz auch positives weitergeben und bewirken.

Der Einsatz tiergestützter Interventionen ist bei der Lebenshilfe Heinsberg konzeptionell eingebettet und erfolgt unter klaren fachlichen Rahmenbedingungen. Nur ausgebildete Mensch-Hunde-Teams dürfen hundgestützt arbeiten.  Ziel ist es, sowohl die Qualität der pädagogischen Arbeit als auch den Schutz und das Wohlbefinden der Tiere dauerhaft sicherzustellen, so CLaudia Peter-Plum: „Mit Herz, Geduld und professioneller Vorbereitung entstehen so förderliche Rahmenbedingungen, in denen Mensch und Hund gemeinsam wachsen können – zum Wohle der anvertrauten Kinder und Jugendlichen.“

Mehr Infos:

… zur Ausbildung Tiergestützte Intervention mit Hund: https://tiergestuetztmithund.de/

Hundepodcast Wuff & Wow von und mit CLaudia Peter-Plum : https://wuff-und-wow.letscast.fm/

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Unser Film über Tiergestützte Intervention – TGI

ZurückWeiter
123
© Copyright - Lebenshilfe Heinsberg
  • Startseite
  • Kontakt
  • Fernbetreuung
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutz
  • Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG)
  • Medizinproduktesicherheit
  • AGB der Werkstätten
  • Impressum
Nach oben scrollen