Familienzentrum Triangel Geilenkirchen – Projekt zur Trauerbegleitung von Kita-Kindern
Seit Anfang des Jahres mussten einige Kinder aus dem Familienzentrum Triangel Geilenkirchen den Verlust eines geliebten Menschen verarbeiten. Trauer zeigt sich bei unseren Kleinsten oft anders, als wir es erwarten: Lachen und Weinen, Rückzug oder überschäumende Albernheit – widersprüchliche Gefühle brauchen Verständnis und Raum.
Um den Kindern dabei zu helfen, ihre Trauer zu verstehen und zu verarbeiten, startete unsere Traumapädagogin Chantal Kappler am 14. April ein besonderes Projekt in kreativer und geschützter Kleingruppe. Das Ziel: Tod, Abschied und Traurigkeit altersgerecht erfahrbar zu machen – mit Zeit, Empathie und Fantasie.
Einblicke in unsere Trauerarbeit:
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Bildkarten & Memory – spielerisch Fragen rund um Abschied, Tod und Gefühle bearbeiten
Erinnerungskisten – Raum schaffen für persönliche Erinnerungen
„Licht zu den Sternen“ – Teelichter als symbolische Verbindung und Trost
Bilderrahmen gestalten – besondere Momente sichtbar machen und würdigen
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Gedenksteine bemalen & Friedhofsbesuch – Abschied bewusst erleben auf städtischen und evangelischen Friedhöfen in Geilenkirchen
Medien & Bücher – Einfühlende Bilderbücher, ein Cursor aus der „Sendung mit der Maus“ und Hörspiele als sanfte Begleitung ins Thema
Das gemeinsame kreative Arbeiten und der Besuch auf dem Friedhof waren bedeutsame Schritte, um Trauer einen sichtbaren, sicheren Platz zu geben – kindgerecht, liebevoll und bunt zugleich.
Botschaft, die bleibt:
Trauer darf traurig sein. Trauer darf bunt sein. Trauer darf Raum haben.
Wir danken den Kindern, ihren Familien und besonders Chantal Kappler für das Vertrauen und die Offenheit, dieses sensible Thema so einfühlsam zu gestalten.