„Kein Tag ist wie der andere“, sagt Rebecca Kreutzer, „aber die Herzlichkeit ist jeden Tag zu spüren!“ Rebecca Kreutzer arbeitet seit zwei Jahren beim ambulanten Pflegedienst der Lebenshilfe Heinsberg. Ihre Aufgaben sind vielfältig, ihr Klientel auch. Mit dem weißen Ford Ka der Lebenshilfe besucht die junge Altenpflegerin jeden Tag Menschen mit und ohne Behinderung und übernimmt die häusliche Pflege. Sie ist Gesprächspartnerin und schaut nach dem Rechten. Für sie steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht die Pflegeleistung. Dass die Dienstzeiten klar vorgegeben sind, Schichten nicht ständig wechseln und Doppelschichten erst gar nicht verlangt werden, findet Rebecca richtig gut. Dass sie ihre Arbeitszeitwünsche für die kommenden Wochen in einem Wunschbuch eintragen kann, ist für sie ein großartige Sache: „So kann ich Arbeit und Freizeit in Einklang bringen!“ Die gute Atmosphäre im Team ist für ihre Kollegin Jennifer Siekierka ebenfalls ein wichtiger Aspekt. “Wir sind ein junges Team, wir mögen uns und können im Kollegenkreis über unsere Probleme und Herausforderungen sprechen.“ Schließlich sei jeder in seiner täglichen Arbeit meist alleine unterwegs, da sind der regelmäßige Austausch und das Vertrauen untereinander umso wichtiger.

Rebecca Kreutzer begleitet Anneliese Schulz und ihren Partner Hans-Werner Jeworutzki

Auch die gelernte Altenpflegerin Sophie Wolters wollte nach ihrer Ausbildung unbedingt bei der Lebenshilfe arbeiten, die sie schon in jungen Jahren kennen gelernt hat. „Bereits in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr habe ich die Arbeit und das Zusammenleben mit Menschen mit Behinderung in der Lebenshilfe kennen gelernt. Die Atmosphäre und die Begegnungen in der Werkstatt für behinderte Menschen haben mich geprägt. Da wollte ich unbedingt hin zurück!“ Nach ihrer Ausbildung hat sie sich gleich beworben und gehört seit einem Jahr zum Pflegedienst-Team. Sie wurde nicht „ins kalte Wasser geworfen“ sondern in Ruhe eingearbeitet, betont Sophie Wolters und kann regelmäßig aus einem breiten Angebot Fort- und Weiterbildungen wahrnehmen. So professionalisiert sie sich immer weiter mit Unterstützung ihres Arbeitsgebers.

 

Sophie Wolters: Bewusst für die Lebenshilfe entschieden!

Dass die Lebenshilfe im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements auch Entspannungs-, Massage- und Sportangebote oder eine psychologische Beratung für Angestellte bereithält, findet sie besonders wertvoll: „Wo findet man schon ein so breites Zusatzangebot für Angestellte?“
Martine Gouder de Beauregard leitet den Pflegedienst der Lebenshilfe Heinsberg. Sie hat jahrelange Praxiserfahrung und legt auch heute Wert darauf, trotz der vielfältigen Organisation des Pflegedienstes in der Praxis zu arbeiten und die Pflege mit zu übernehmen. Sie weiß, worauf es auf beiden Seiten ankommt. „Der Mensch steht im Mittelpunkt, sowohl als Patient wie als Pfleger. Wir nehmen uns Zeit, den Menschen in seiner täglichen Pflege zu begleiten. Wir sind für ihn Ansprechpartner und zuverlässiger täglicher Begleiter – rund um die Uhr. Wir nehmen uns aber auch Zeit für jeden einzelnen unseres Teams. Wir schauen genau hin, wer zu uns passt und wollen gemeinsam unsere vielfältige Arbeit gestalten!“

Der Pflegedienst der Lebenshilfe Heinsberg begleitet Menschen mit und ohne Behinderung in der häuslichen Pflege und übernimmt vielfältige Aufgaben, von der Hilfestellung im Haushalt oder der Körperpflege bis zur Ausführung ärztlicher Verordnungen mit Rufbereitschaft rund um die Uhr. Spezialisiert hat sich der Pflegedienst auf die Begleitung von Kindern mit Behinderung sowie die Pflege dementiell erkrankter Personen. Mehr Informationen bieten Pflegedienstleiterin Martine Gouder de Beauregard sowie Stellvertreterin Justyna Hajok: 02452-969760. Hier gehts zu den Stellenangeboten.

Bernd Jansen mit seinen Pflege-Assistentinnen Jennifer Siekierka, Sophie Wolters und Rebecca Kreutzer (v.li.)