Bewohner, Betreuer und Ehrenamtler der Wohnstätte in Wildenrath hatten Geschenke vorbereitet:

Kleidung und etwas zu naschen für zehn Flüchtlinge, die seit einigen Monaten auf der anderen Straßenseite im Jugendheim des Ortes untergebracht sind. Sie wurden von den Gästen aus Bangladesh, Sri Lanka, Afghanistan, Irak oder Mazedonien freundlich empfangen und in deren neuem Heim herumgeführt. Die Kommunikation gestaltete sich ein wenig schwierig. Deutsch sei eine schwierige Sprache und ohne regelmäßigen Unterricht kaum zu erlernen. Also musste mit Händen und Füßen und ein wenig Englisch versucht werden, sich verständlich zu machen: Sie seien zufrieden mit der Unterbringung und kämen untereinander gut klar. Auf jeden Fall sei das Leben in Deutschland besser als in ihren Heimatländern, auch wenn der Kontakt zu ihren deutschen Nachbarn noch zu wünschen übrig ließ. Das ließen sich die Bewohner der Wohnstätte nicht zweimal sagen und luden die Flüchtlinge ein, jederzeit die Wohnstätte zu besuchen: Sie seien herzlich willkommen!