Eine Ausstellung mit Gemälden von Erika Giegla und Marlen Krings ist im Museumscafé Samocca in Heinsberg zu sehen. Erika Giegla zeigt lichtdurchflutete Bilder mit architektonischen Motiven wie Hausfassaden oder Straßenzüge, und Marlen Krings hat sich in ihren fotorealistischen Arbeiten mit der Urkraft der Bäume beschäftigt. Die Ausstellung ist bis zum 19. Februar 2017 im Museumscafé Samocca in Heinsberg, Hochstrasse 19 zu sehen. Das Café ist geöffnet Di.-So. von 9-18Uhr. Weitere Arbeiten der beiden Künstlerinnen sind vom 23.1.2017-10.3.2017 im ersten Stock des Lebenshilfe-Centers in Oberbruch, Richard Wagner Str. 5 zu sehen. Dort kann die Ausstellung Mo.-Fr. von 9-15 Uhr besucht werden.

Jahr für Jahr stehen Gangelter Frauen auf dem Nikolausmarkt in Gangelt und sammeln für den guten Zweck – und das bereits seit 25 Jahren. Das Team um Annemie Förster, das aus einem Turnverein entstanden ist, verkauft dort Kaffee, Kakao, Glühwein, Punsch und frisch gebackene Berliner. Eine große Spende erhielt daraus jetzt zum wiederholten Mal der Freizeitclub Treffpunkt der Lebenshilfe Heinsberg. Betreuer des Clubs besuchten die Frauen auf dem Nikolausmarkt, um „Danke Schön“ zu sagen. Sie hatten für die neun Gründerinnen ein Pausenpaket mit diversen Leckereien und für Annemie Förster zusätzlich ein Silberkrönchen dabei.

Die Lebenshilfe Heinsberg ist eine von circa 90 Einrichtungen oder Firmen, die sich ab sofort mit dem grünen Logo „Barrierefrei – Wir sind dabei“ schmücken dürfen. Diese Einrichtungen aus den fünf lokalen Teilhabekreisen Erkelenz, Gangelt, Geilenkirchen, Heinsberg und Hückelhoven wurden im Kreishaus Heinsberg für ihre erfolgreiche Teilnahme an der gleichnamigen Aktion ausgezeichnet. Sie hatten an einer Fragebogenaktion zur Erkundung der räumlichen Gegebenheiten teilgenommen und bestimmte Kriterien bezüglich Barrierefreiheit erfüllt. Moderator Dieter Schumachers von der Heinsberger Zeitung begrüßte zahlreiche Preisträger sowie Mitwirkende der Aktion, darunter auch Schirmherr Landrat Stephan Pusch und Bürgermeister Wolfgang Dieder. Denise Lison von der Kokobe, Bärbel Windelen, Martina Zantis und Nicole Abels von der Caritas sowie Jörg Driessen von Via Nobis überreichten den Preisträgern Logos und Urkunden. Für die Lebenshilfe Heinsberg nahmen der Vorsitzende Klaus Meier für das Lebenshilfe Center sowie Vorstandsmitglied Heinz-Willi Jansen für das Bistro inclusio in Erkelenz die Auszeichnungen entgegen.

 

 

Mehr als 200 Clubmitglieder feierten vergangenen Freitag die große Nikolaus-Disco mit den besten Hits aus den vergangenen Jahrzehnten in Oberbruch.

Der Club Behinderter und ihrer Freunde (CBF 70) hat auch in diesem Jahr wieder eine 7-tägige Urlaubsreise für seine Mitglieder organisiert. Ziel war das Eichsfeld. Das ist eine historische Landschaft im Dreiländereck Niedersachsen, Thüringen und Hessen zwischen Harz und Werra im ehemaligen Grenzgebiet. Die behindertengerechte Bildungs- und Familienstätte in Uder mit ihren terrassenförmig angeordneten Häusern bot sehr gute Bedingungen mit schönen Zimmern und angenehmem Service. Für die gesellige Abendunterhaltung standen ein gemütlicher Aufenthaltsraum sowie eine Kegelbahn zur Verfügung. Auf der Hinreise wurde bei herrlichem Sonnenschein der Westfalenpark in Dortmund besucht. Die Städte Göttingen, Bad Sooden, Heiligenstadt und Duderstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern standen ebenfalls auf dem Programm. Sehr informativ war der Besuch im Grenzlandmuseum Eichsfeld mit einer Führung, die viel Neues über die deutsche Teilung vermittelte. Desweiteren wurde Gut Herbigshagen, das die Stiftung vom Natur- und Tierforscher Heinz Sielmann beherbergt, besichtigt, und auf einer Kremserfahrt mit Planwagen wurde die sanfte Hügellandschaft des schönen Eichsfeldes erkundet. Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich die Fahrt auf der ehemaligen Kanonenbahn über das Viadukt von Lengenfeld Unterm Stein. Das alte Bauwerk überspannt in 24 Metern Höhe den gesamten Ort. Auf der Heimreise gab es einen Stopp in der Stadt Soest mit ihrem historischen Stadtkern. Der Club Behinderter und Ihrer Freunde hat 110 Mitglieder mit und ohne Behinderung jeden Alters und organisiert partnerschaftliche Freizeitgestaltung wie Städtetouren, Ferienfreizeiten und Club-und Informationsabende. Jeden Monat findet eine besondere Aktivität statt. Wer sich für die Club- Aktivitäten interessiert, kann sich gerne bei der Lebenshilfe Heinsberg melden. Stichwort: CBF 70 unter der Telefon-Nr. 02452/969100