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Juni 2017: „Die sind aber groß!“ Einige der neun Kinder von der LVR-Schule Rheindahlen schauen schon ein wenig ängstlich, als sie auf dem Reiterhof Jutta Junker in Mönchengladbach eintreffen und die Pferde auf der Koppel sehen: Therapeutisches Reiten ist angesagt. Eines der Kinder ist Lorena aus dem Kosovo, die seit 2014 Kontakt zur Lebenshilfe Heinsberg hat. Damals nahm der Familien unterstützende Dienst der Lebenshilfe Lorena auf Bitten von Dr. Volker Siller, Vorsitzender des Vereins MENSCHENSKIND - Verein zur Förderung der Betreuung und Beratung kranker Kinder und ihrer Familien e.V. in Stolberg in eine Ferienfreizeit auf. Anschließend besuchte sie für längere Zeit die Kita Triangel in Oberbruch. Lorenas Beinmuskulatur war spastisch gelähmt (infantile Cerebralparese). Sie mußte dringend operiert werden, was in ihrer Heimat nicht möglich war. Nach einer intensiven Medienberichterstattung (u.a. Heinsberger Zeitung am 8.8.2014; Rheinische Post am 3.9.2014) kamen durch zahlreiche Spenden die Mittel für Operation und anschließende Reha zusammen. Im November 2014 wurde sie in der Universitätsklinik in Düsseldorf erfolgreich operiert. Nach einer 7-wöchigen Reha Maßnahme in Meerbusch im Jahr 2015 ist sie im Frühjahr und Sommer 2017 zur Anpassung neuer Beinschienen erneut für längere Zeit in Deutschland. Glücklicherweise hat sich die LVR-Förderschule in Mönchengladbach-Rheindalen bereit erklärt, sie für diese Zeit aufzunehmen. In einer Klasse mit 9 Schülerinnen und Schülern sowie 4 Lehr-und Betreuungskräften hat sie sich laut Lehrer Bernd Paulußen gut eingelebt. Sie macht alle Aktivitäten mit und ist lernfähig, kann bereits recht gut selbstständig laufen und verzichtet immer häufiger auf ihren Rollator. „Wenn sie so weitermacht und fleißig übt, sollte sie im September endlich im Kosovo eingeschult werden“, hofft Dr. Siller, denn bisher wurde ihr in ihrer Heimat der Schulbesuch einer Regelschule verwehrt, weil sie nicht selbstständig gehen könne.

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Beim Dekanatsschützenfest der Schützenbrüderschaft St. Urbanus Birgden stand der Kirmessamstag, im Festzelt auf dem Großen Pley, ganz im Zeichen der Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Lebenshilfe Heinsberg „Jeck für´n guten Zweck“. „Die Einnahmen werden für den neu eingerichteten Inklusionsfond der Lebenshilfe Heinsberg zur Realisierung von Freizeit- und Bildungsangeboten für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf eingesetzt“, erläuterte der Lebenshilfe-Vorsitzende Klaus Meier bei seiner Begrüßung. Schon vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung sorgten die Mitglieder des Freizeitclubs Treffpunkt für Partystimmung. Los ging es dann mit der „Lebenshilfe-Allstar-Band“, deren elf Mitglieder nach lediglich dreimaligem Proben erstmals auf der Bühne standen. Gegenwärtige und ehemalige Angstellte der Lebenshilfe sowie einige Mitglieder der „Workshop-Band“ legten einen erstaunlich professionellen Auftritt hin und wurden erst nach Zugaben von der Bühne gelassen. „Echt Lekker“, die Stimmungsband aus Mönchengladbach, folgte mit einem Kurzauftritt, wobei das Lebenshilfe-Urgestein Heinz Ernst als Entertainer glänzte. Mit „Kempes Feinest“ stand anschließend die Newcomer-Band aus Köln auf der Bühne, die momentan in der Domstadt für Furore sorgt. Warum, das konnten die Zuschauer hautnah miterleben: Nici Kempermann, das Energiebündel am Mikrofon, raste unaufhörlich über die Bühne. Kölsche Texte über krachende Beats – das Publikum tobte und forderte mehrere Zugaben. Und dann kamen die, auf die alle gewartet hatten. Von der ersten Minute an hatten die Räuber die Besucher im Griff: Mehr als 800 Menschen tanzten, schunkelten und sangen textsicher mit. Auch hier kamen die Musiker nicht um mehrere Zugaben herum, bevor sie dann auch noch alle Autogrammwünsche erfüllten.

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„Da stonn se all parat“ und warten auf die kölschen Musiklegenden: Im Café Samocca in Heinsberg drängen sich Betreuer des Freitzeitclubs „Treffpunkt“ und zahlreiche Bewohner aus Lebenshilfe Wohnstätten, um die „Räuber“ aus nächster Nähe zu erleben. Auch das WDR-Fernsehen, My Regio-TV und 100,5-Das Hit-Radio sind anwesend, um zu berichten. Die Lebenshilfe-Band Workshop heizt schon einmal kräftig ein, bis die Musiker aus Köln eintreffen. Die „Räuber“ sind neben den Gruppen „Echt Lekker“ und „Kempes Feinest“ der Hauptact bei "Jeck fürn guten Zweck" am 17. Juni in Birgden auf dem Großen Pley, gemeinsam veranstaltet von der Lebenshilfe Heinsberg und der Schützenbruderschaft St. Urbanus Birgden. Lebenshilfe-Vorsitzender Klaus Meier begrüßt schließlich Kurt Feller, Wolfgang Bachem, Torben Klein, Andreas Dorn und Jürgen Gebhart, die sich sogleich unters Publikum mischen und begeistert die Lieder von Workshop mitsingen. Sie sind gekommen, um die Veranstaltung in Birgden zu bewerben und gemeinsam mit „Workshop“ zu musizieren. Begeistert und lautstark stimmen die Zuschauer ein, als die Musiker zusammen auf der Bühne stehen: „Wenn et Trömmelche jeht“, „Dat es Heimat“ oder „Hey Kölle“ – alle haben Spaß, und alle Autogrammwünsche werden auch noch erfüllt: „Leute, ihr seid Klasse! Wenn hier schon so eine Stimmung herrscht, wie soll das erst nächste Woche werden!“, freut sich Räuber-Urgestein und Akkordeonspieler Kurt Feller auf den Auftritt in Birgden. Karten für die Veranstaltung gibt es zum Eintrittspreis von 10€/5€ bei: Info-Punkt Lebenshilfe Center (Oberbruch), Kiosk bei Heike und Rudi, Birgden, sowie bei Textilien Großwardt in Birgden. Mit dem Erlös werden Freizeitangebote für Menschen mit schwerer Behinderung finanziert!

Zum elften Mal fand das Nikolaus-Fußballturnier in Gangelt statt, das gemeinsam von der Katharina Kasper Via Nobis GmbH und der Realschule Gangelt organisiert worden war. Verstärkt von der Lebenshilfe Heinsberg wurden fünf buntgemischte Mannschaften aus Kickern mit und ohne Behinderung gebildet, die nach einem gemeinsamen Frühstück auf dem Fußballplatz am Freibad gegeneinander antraten. Die Ergebnisse der Partien spielten hierbei nur eine untergeordnete Rolle, Fairness, Spaß und gute Stimmung standen im Vordergrund. Zum Abschluss gab es einen Fairnesspokal sowie Auszeichnungen für den besten Torjäger und den besten Torwart.

 

 

 

 

 

Begeisterter Applaus im Museumscafé Samocca in Heinsberg: Erstmalig fand hier mit „Romeo und Julia“ Hörtheater in leichter Sprache statt. Bei Kaffee und Kuchen lauschten die Besucher den fünf Protagonisten Andrea Rings, Helmut Wichlatz, Carolin Gerhard, Kurt Lehmkuhl und Rene Wagner, die in die Rollen der traurigen Liebesgeschichte schlüpften. Der Initiator der Aktion, Autor und Journalist Helmut Wichlatz, war zufrieden: „Unsere Idee von einer Lesung, die sich an Menschen mit und ohne Behinderung wendet, hat gut funktioniert und ist von den Zuhörern sehr positiv aufgenommen worden. Mal sehen, was wir als nächstes auf die Beine stellen können…“