Nach fast zwei Jahren Planung begannen nun die Bauarbeiten für eine neue Prospex-Werkstatt in Geilenkirchen. Zum symbolischen Spatenstich trafen sich Karin Hoffmann, stellv. Bürgermeisterin Stadt Geilenkirchen, Claudio Menghini, Vorsitzender Werkstattrat, Architekt Josef Viethen, die Geschäftsführer der Lebenshilfe Heinsberg und der Via Nobis GmbH Edgar Johnen und Martin Minten, Prospex-Werkstattleiter Salvatore Bianco, Prospex-Leiter Arbeit & Technik Markus Kremers sowie LVR-Sozialdezernent Dirk Lewandrowski, der feststellte: „Der Standort Geilenkirchen ist für diese Zweigstelle sehr vorteilhaft, da es im südlichen Kreisgebiet noch keine Arbeitsplätze für Menschen mit psychischer Behinderung gibt. Die Menschen, die in Geilenkirchen wohnen, fahren zurzeit entweder in die Werkstätten nach Erkelenz oder nach Heinsberg. Der Standort hat somit auch den Vorteil, dass die Menschen zukünftig einen wohnortnahen Arbeitsplatz haben. Zudem hat Prospex in Geilenkirchen zwei große Auftraggeber und in dem Industriegebiet sind bereits viele Betriebe angesiedelt. Hierin liegen auch Chancen für weitere Kooperationen mit Arbeitgebern, zum Beispiel hinsichtlich der Schaffung betriebsintegrierter Arbeitsplätze oder Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.“ Die Werkstatt wird an der Ecke Friedrich-Krupp-Straße und August-Thyssen-Straße entstehen. Dort sollen 100 Menschen mit psychischer Behinderung und 25 Fachkräfte beschäftigt werden. Bereits Ende 2016 soll der Betrieb mit Metallbereich, Montagebereich, Verpackungsbereich fertiggestellt sein.

Die Prospex gGmbH ist eine Werkstatt für Menschen mit psychischer Behinderung und wurde 1995 in Trägerschaft der Lebenshilfe Heinsberg und der Katharina Kasper ViaNobis GmbH gegründet. An zwei Werkstattorten in Heinsberg-Oberbruch und in Erkelenz sowie an sieben Außenstellen bietet Prospex für über 320 Werkstattbeschäftigte Maßnahmen zur beruflichen Bildung und der persönlichen Entwicklung an.