Der Auftrag einer Werkstatt für behinderte Menschen ist im neunten Buch des Sozialgesetzbuches festgelegt. Wir wollen jedem Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen und gehen dabei auf die individuellen Wünsche und Vorstellungen der Mitarbeiter mit Behinderung ein. Berufliche Bildung und Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen wir im Kontext der sozialen Begleitung und Persönlichkeitsförderung.

Der Berufsbildungsbereich bietet vielfältige fachliche Schulungen und Unterweisungen zur beruflichen Entwicklung an. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zu praktischen Arbeitserprobungen in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern innerhalb und außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern planen wir deren beruflichen Werdegang. Im Förderbereich gibt es für Menschen mit schwersten und mehrfachen Behinderungen ein umfassendes Angebot basisbezogener Tätigkeitsförderungen und individuell abgestimmtes Arbeitstraining.

 

 

Unser Ziel ist die Heranführung an die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten durch ein breites Spektrum unterschiedlicher Arbeits- und Dienstleistungsangebote. In spezifischen Qualifizierungsmodulen erhalten die Mitarbeiter handwerkliche/technische Kenntnisse für einen möglichen Einsatz in externen Unternehmen und Firmen.

Die Werkstatt für behinderte Menschen arbeitet mit zahlreichen Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes in unserer Region zusammen. Wir vermitteln Praktika in den Unternehmen und begleiten Mitarbeiter an betriebsintegrierten Arbeitsplätzen (BIAPs). Die pädagogische/berufliche Förderung übernimmt weiterhin die Werkstatt in Absprache mit dem Unternehmen.