Jahr für Jahr stehen Gangelter Frauen auf dem Nikolausmarkt in Gangelt und sammeln für den guten Zweck – und das bereits seit 25 Jahren. Das Team um Annemie Förster, das aus einem Turnverein entstanden ist, verkauft dort Kaffee, Kakao, Glühwein, Punsch und frisch gebackene Berliner. Eine große Spende erhielt daraus jetzt zum wiederholten Mal der Freizeitclub Treffpunkt der Lebenshilfe Heinsberg. Betreuer des Clubs besuchten die Frauen auf dem Nikolausmarkt, um „Danke Schön“ zu sagen. Sie hatten für die neun Gründerinnen ein Pausenpaket mit diversen Leckereien und für Annemie Förster zusätzlich ein Silberkrönchen dabei.

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Türchen für Türchen wurde geöffnet auf der diesjährigen Weihnachtsfeier im Werkstattbetrieb 2 in Oberbruch. Gaby Bodden und Uschi Mevissen hatten das ganze Jahr über mit ihren Mitarbeitern an einem lebendigen Adventskalender gebastelt: So wurde an jedem der 24 Tage ein Thema von einer Person verkörpert: Ob Freude, Stärke, Geborgenheit oder Liebe, das Publikum – darunter Klaus Meier, Peter Katscher, Jakob Winkels vom Vorstand sowie Geschäftsführer Edgar Johnen - im voll besetzten Speisesaal von Betrieb 2 spendete jedem Akteur begeistert Beifall.

Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen

Das Kompetenzzentrum für Autismus-Spektrum-Störungen (KompAss) bietet regelmäßig Zertifizierungskurse zur Fachkraft für Autismus-Spektrum-Störungen an. Die Kurse richten sich an Erzieher, Pädagogen, Lehrer, Therapeuten, Integrationsfachkräfte und alle, die sich für die praktische Arbeit mit Menschen mit Störungen aus dem autistischen Spektrum qualifizieren wollen. An zwölf Seminartagen wurden theoretische Grundlagen, spezielle Methoden und konkrete Handlungsansätze vermittelt und angewendet. In einer Abschlussprüfung zeigten die Teilnehmer anhand von Praxisbeispielen Fördermöglichkeiten für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen auf. Die Ausbildungsleiterinnen Stefanie Heinen-Gransch und Katrin Meyer überreichten den TeilnehmerInnen zum Abschluss der Weiterbildung das Zertifikat der Lebenshilfe Heinsberg, das die erworbene Fachkenntnis im Bereich der Autismus-Spektrum-Störungen sowie die Umsetzung in den eigenen Arbeitsbereich ausweist. So dürfen sich ab sofort Sandra Andermahr, Björn Backes, Marina Becker, Melanie Biskupski, Nathalie Boenke, Marion Bücker, Patrick Johannes, Stephanie Liening, Sebastian Noethlichs, Ron Richert, Ariane Rinke, Yvonne Tholen und Katrin Wienands Fachkraft für Autismus-Spektrum-Störung nennen. Der nächste Zertifizierungs-Kurs beginnt am 16.02.2017 (Anmeldeschluss: 13.01.2017). Info und Anmeldung unter Tel. 02454 9370846 oder mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! KompAss bietet autismusspezifische Beratung, Begleitung und Förderung von Menschen, denen eine fachärztliche Diagnose aus dem „Autistischen Spektrum“ zugewiesen wurde oder bei denen Verdacht auf Autismus vorliegt. Die Basis der Förderung ist eine heilpädagogische Begleitung nach dem „TEACCH-Ansatz“. Neben Interaktionstraining, Wahrnehmungs- und Kommunikationsförderung ist immer die Vernetzung aller am Förderprozess beteiligten Unterstützer Schwerpunkt der Arbeit.

Darauf freuen sich die Wohnstätten-Bewohner in Kirchhoven schon seit Jahren: Zum Ende jeden Jahres erhalten sie Besuch von Katrin Frauenrath, die eine Spende und für jeden Bewohner einen großen Printenmann mitbringt. In diesem Jahr wurde sie von ihrer Tochter Antonia sowie Herrn Houben vom Betriebsrat begleitet. Diese hatten aber nicht nur etwas für die Wohnstätte mitgebracht, sondern zudem auch eine Geldspende für die Interdisziplinäre Frühförderstelle der Lebenshilfe (IFF), die Eva Aufsfeld entgegennahm und die auch gleich verriet, dass mit der großzügigen Zuwendung endlich neue Turnmatten angeschafft werden können.

Einen umfangreichen Einblick in die Welt des Samocca-Kaffees erhielten die angehenden Fachverkäuferinnen im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei / Konditorei des Berufskollegs Ernährung, Sozialwesen und Technik Geilenkirchen. Exklusiv für das Berufskolleg Geilenkirchen hatte das Heinsberger Museumscafé Samocca seine Türen ausnahmsweise montags während des Röstens geöffnet. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Christiane van Betteray und Doris Nowicki konnten die 25 jungen Frauen miterleben, wie Kaffee geröstet wird und auf welch individuelle Weise man Kaffee zubereiten kann. Klaudia Steiner, Leiterin des Museumscafés Samocca und Röstexperte Hermann-Josef Fensky vermittelten ihr umfangreiches Kaffeewissen rund um  den Anbau, die Ernte und die Weiterverarbeitung fair gehandelten Kaffees. Auch Jürgen Dick, stellvertretender Obermeister der Kreishandwerkerschaft Heinsberg, der die Exkursion begleitete, zeigte sich beeindruckt: „Auch ich habe einiges dazu gelernt.  Es ist interessant, dass das Kaffeerösten ähnlich wie das Brotbacken zum Beispiel von der jeweiligen Witterung und der Jahreszeit abhängig sein kann.“ Für Lehrerin Christiane van Betteray fasst der Besuch des Museumscafés zahlreiche  Unterrichtsinhalte anschaulich zusammen: „Unsere Exkursion ist eine ideale Ergänzung zum Schulunterricht. Mit dem Thema Kaffee und mit seinen vielfältigen Aspekten wie Umwelteinfluss, Welthandel, Handwerkstradition oder auch Produktqualität und schließlich Kundenfreundlichkeit können wir zahlreiche zentrale Inhalte unserer Ausbildung vermitteln.“
Jeden ersten Mittwochabend im Monat  veranstaltet das Café Samocca der Lebenshilfe Heinsberg für Interessierte  einen Vortrag über die Welt des Kaffees mit  Verkostung der  frisch gerösteten Kaffee-Spezialitäten. Anmeldungen nimmt das Museumscafé auch telefonisch entgegen: 02452-1062077