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„Da stonn se all parat“ und warten auf die kölschen Musiklegenden: Im Café Samocca in Heinsberg drängen sich Betreuer des Freitzeitclubs „Treffpunkt“ und zahlreiche Bewohner aus Lebenshilfe Wohnstätten, um die „Räuber“ aus nächster Nähe zu erleben. Auch das WDR-Fernsehen, My Regio-TV und 100,5-Das Hit-Radio sind anwesend, um zu berichten. Die Lebenshilfe-Band Workshop heizt schon einmal kräftig ein, bis die Musiker aus Köln eintreffen. Die „Räuber“ sind neben den Gruppen „Echt Lekker“ und „Kempes Feinest“ der Hauptact bei "Jeck fürn guten Zweck" am 17. Juni in Birgden auf dem Großen Pley, gemeinsam veranstaltet von der Lebenshilfe Heinsberg und der Schützenbruderschaft St. Urbanus Birgden. Lebenshilfe-Vorsitzender Klaus Meier begrüßt schließlich Kurt Feller, Wolfgang Bachem, Torben Klein, Andreas Dorn und Jürgen Gebhart, die sich sogleich unters Publikum mischen und begeistert die Lieder von Workshop mitsingen. Sie sind gekommen, um die Veranstaltung in Birgden zu bewerben und gemeinsam mit „Workshop“ zu musizieren. Begeistert und lautstark stimmen die Zuschauer ein, als die Musiker zusammen auf der Bühne stehen: „Wenn et Trömmelche jeht“, „Dat es Heimat“ oder „Hey Kölle“ – alle haben Spaß, und alle Autogrammwünsche werden auch noch erfüllt: „Leute, ihr seid Klasse! Wenn hier schon so eine Stimmung herrscht, wie soll das erst nächste Woche werden!“, freut sich Räuber-Urgestein und Akkordeonspieler Kurt Feller auf den Auftritt in Birgden. Karten für die Veranstaltung gibt es zum Eintrittspreis von 10€/5€ bei: Info-Punkt Lebenshilfe Center (Oberbruch), Kiosk bei Heike und Rudi, Birgden, sowie bei Textilien Großwardt in Birgden. Mit dem Erlös werden Freizeitangebote für Menschen mit schwerer Behinderung finanziert!

Für die Kinder, die nicht zur Erholungsmaßnahme nach Holland mitgefahren waren, hatte das Team der Kita Triangel in Oberbruch etwas ganz Besonderes vorbereitet: Zehn Tage lang begaben sich die Kids auf abenteuerliche Reise in den Dschungel. So wurde jeder Tag lautstark mit dem „Dschungel-Hit“ eröffnet, bevor die einen wie die kleinen Äffchen im Seilgarten herumkletterten, die anderen sich als Raubkatze schminken ließen oder auf Dschungelsafari begaben und dabei viel über die Tiere im Dschungel erfuhren. Am letzten Tag führten die Kinder vor, was sie gebastelt und gelernt hatten. Es wurde gespielt, getanzt und musiziert. Zahlreiche Eltern waren erschienen und spendeten begeistert Beifall.

 

Endlich ist sie da: Die neue CNC-gesteuerte Plattensäge ist in der Schreinerei angekommen und ersetzt die alte, rund 20 Jahre alte Plattenaufteilsäge. Das neue System ist computergesteuert, hat ein Schnittmaß von 320 x 320cm, ist barrierefreier gestaltet, kann mit grafischer Unterstützung per Touchscreen bedient werden und bedruckt automatisch Etiketten für die leichte Zuordnung der Zuschnitte.

Schreinermeister und Produktionskoordinator Daniel Scheeren freut sich: "Mit dem neuen System können langfristig bis zu zehn Mitarbeiter nach Unterweisung größtenteils eigenständig die Anlage bedienen. Das ist ein echter berufsbildender Fortschritt!" Mit der liegenden Plattensäge werden Möbelteile in Plattenbauweise produziert wie Schrankwände, Küchen und Büromöbel für die Großindustrie.

Angekommen: Daniel Scheeren (links) und sein Team freuen sich mit Dirk Voß (3.v.re.) - Werkstattleiter Arbeit und Technik - auf die neuen Herausforderungen und Erleichterungen im Zuschnitt mit der neuen CNC-Plattensäge.

 

Begeisterter Applaus im Museumscafé Samocca in Heinsberg: Erstmalig fand hier mit „Romeo und Julia“ Hörtheater in leichter Sprache statt. Bei Kaffee und Kuchen lauschten die Besucher den fünf Protagonisten Andrea Rings, Helmut Wichlatz, Carolin Gerhard, Kurt Lehmkuhl und Rene Wagner, die in die Rollen der traurigen Liebesgeschichte schlüpften. Der Initiator der Aktion, Autor und Journalist Helmut Wichlatz, war zufrieden: „Unsere Idee von einer Lesung, die sich an Menschen mit und ohne Behinderung wendet, hat gut funktioniert und ist von den Zuhörern sehr positiv aufgenommen worden. Mal sehen, was wir als nächstes auf die Beine stellen können…“

 

So viele verschiedene Trommeln hatten die Bewohner der Wohnstätte Scherpenseel wohl noch nie auf einem Haufen gesehen. Trommlerin Fatima Deckers hatte für jeden ein Instrument mitgebracht. Alle zusammen bildeten einen Kreis und los gings: Jeder probierte erstmal sein Instrument aus, bevor Fatima einen Takt vorgab und das Lied „Bruder Jakob“ anstimmte. Anfangs waren einige noch ein wenig unsicher, aber das änderte sich schnell. Die lockere und entspannte Art von Fatima Deckers führte schließlich dazu, dass alle begeistert mitmachten. Eineinhalb Stunden lang wurde gemeinsam musiziert, gelacht, gesungen und getanzt. Die Instrumente wurden ab und zu gewechselt ebenso wie die Kleidung, denn Fatima hatte afrikanische Gewänder und Schmuckstücke mitgebracht, die die Bewohner anprobieren durften. Die Stimmung war prächtig und ausgelassen, und alle Teilnehmer waren sich einig: „Das können wir ruhig noch einmal wiederholen.“