Mit „Help“ ging es los und mit „With a little help from my friends“ endete der Abend im Bistro inclusio in Erkelenz. Mit ihren Interpretationen von Beatles-Songs und weiterer bekannter Hits der 60er und 70er Jahre begeisterten Astrid und Michael Riegraf bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt die Besucher im Bistro inclusio in Erkelenz.

 

 

„Wir wollen für euch bis zum Nordkap fahren!“ sagen Doris und Reinhard Kortmann – und das Staunen bei den Kindern und ihren Erziehern in der Lebenshilfe-Kindertagesstätte in Ratheim ist groß. Es wird noch größer, als das Ehepaar aus Wassenberg über die Idee eines Spendenprojektes berichtet, warum sie als „Kortini Rally Team“ bis ans Ende der Welt fahren werden. „Wir wollen den Neubau der Kindertagesstätte der Lebenshilfe in Ratheim unterstützen, weil hier Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam gefördert werden“, sagt Doris Kortmann. In Hückelhoven-Ratheim entsteht am Diebsweg die neue Kindertagesstätte der Lebenshilfe Heinsberg. Eine moderne Einrichtung nach inklusiven Standards, in der jedes Kind individuell gefördert wird. „Die Entwicklungsverzögerung oder Behinderung steht dabei nicht im Vordergrund“, sagt Michèle de Greef, die den Aufbau der Kita in Ratheim koordiniert. „Kinder lernen in den Kindertagesstätten der Lebenshilfe Heinsberg mit - und voneinander und entwickeln in der gemeinsamen Förderung soziale Kompetenzen für ihre Zukunft: Verständnis und Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft mitgestalten und füreinander da sein.“ Im Garten der neuen Kita planen die Erzieherinnen und Erzieher mit Unterstützung des Kortini Rally Teams ein Highlight für die Kinder: Eine Rennbahn mit barrierefreien Fahrzeugen, die von allen Kindern gefahren werden können. Spezielle "Beisitzer"-Vorrichtungen können Kinder mit einer schweren Behinderung nutzen. „So sind alle Kids auf der Piste und fahren und spielen gemeinsam!“ sagt Reinhard Kortmann. Das reisebegeisterte Ehepaar startet am 17.Juni mit Ihrem Audi A6 BJ 1995 bei der Rallye "Baltic Sea Circle". 7500 Kilometer ist die Strecke lang von Hamburg bis zum Nordcap. Einmal im Jahr startet die Baltic Rallye durch Europa für private Auto- und Motorrad-Enthusiasten. „Teil der Challenge ist das Spendensammeln. Jedes Team fährt auch für den guten Zweck“, sagt Doris Kortmann. Da passt die barrierefreie Rennbahn für die neue Kita perfekt: „Es wird Zeit, dass die Kinder in ihre neuen Räume ziehen können, das unterstützen wir gerne. Bewegung im Freien und Autos sind für Jungs und Mädchen ein Thema – und wenn auch Kinder mit Behinderung demnächst die geplante Rennbahn nutzen können, ist das doch Spitze!“ Bereits vor Rennbeginn haben die Hobby-Rennfahrer 500 Euro im Internet-Spendenportal Betterplace gesammelt. In der Kita, die aufgrund der Bauverzögerung noch in Schulräumen der Gemeinschaftsgrundschule im Weidengrund untergebracht sind, haben die Kinder viele Bilder gemalt, die jetzt schutzversiegelt auf dem Tourenwagen angebracht sind. Nach dem Probesitzen in und auf dem Rennwagen wünschten die kleinen dem Team eine gute Fahrt und freuen sich auf die sichere Rückkehr der Kortmanns. „Wir sind begeistert, dass sich auch Bürger aus der Region für unsere Arbeit engagieren und auf diese originelle Weise unser Spendenprojekt bis zum Nordkap tragen!“ sagt Michèle de Greef. Infobox: Die Route des Kortini Rally Teams kann auf Facebook verfolgt werden. Spenden zum Projekt werden gesammelt über www.betterplace.org - >Stichwort „Barrierefreie Rennbahn“. Alle Infos zur Baltic Rally: http://balticrally.superlative-adventure.com

 

Sarah Rauschen wurde von den Mitgliedern des Freizeitclubs Treffpunkt zur Maikönigin 2017 gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

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Mit einem bunten Programm und zahlreichen Ausstellern veranstaltete die Koordinierungs- Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) die Wohnmesse 2017 in Hückelhoven. Auch die Lebenshilfe stellte ihre Wohn- und Freizeitangebote vor. Highlight des Tages war der Auftritt des Bonner Kabarettisten Rainer Schmidt, der das Publikum mit seiner witzig-ironischen Sichtweise auf das Thema Behinderung begeisterte.

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Nach 2016 bot die Lebenshilfe Heinsberg auch in diesem Jahr zur Kunsttour eine inklusive Busfahrt zu mehreren Ateliers und Ausstellungen Im Kreisgebiet Heinsberg an. Und wieder war der barrierefreie „Lebenshilfe-Bus“ der Firma von den Driesch bis auf den letzten Platz besetzt. Unterstützt von der Aktion Mensch im Rahmen des Aktionstags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai, begann der Tag mit einem Frühstück und einer Ausstellung von Künstlern mit Behinderung aus dem Maastrichter Atelier „Ut glashoes“ im Café Samocca in Heinsberg. Anschließend ging es auf die Reise mit dem ersten Ziel, dem Atelier und Wohnhaus von Metallbildhauer Gert Jäger in Horst, der die Besucher ausführlich über seine Arbeitsweise und Arbeitsmaterialien informierte. Auch bei Peter Röttges in Wassenberg erfuhren die Teilnehmer interessante Fakten über das Arbeitsmaterial des Bildhauers – in diesem Fall vorwiegend über die gravierenden Unterschiede diverser Holzarten. Nach soviel Skulptur standen die Arbeiten in der Galerie Noack in Wassenberg ganz im Zeichen der Malerei. Galerist Klaus Noack führte durch die Ausstellung und erläuterte einfühlsam und in leicht verständlicher Sprache Bildinhalte und Maltechniken der ausgestellten Werke. Von Wassenberg aus ging die Fahrt Richtung Erkelenz, wo man zunächst in Haus Hohenbusch Station machte. Im dortigen Laienbrüderhaus trafen in einer Gemeinschaftsausstellung die abstrakten Farblandschaften Ruth Schulmeyers auf Ölbilder mit realistischen Motiven von Ellen von der Linden sowie Marmorköpfen von Leo Horbach aufeinander. Weiter ging es zu Michel Saran und dessen neuesten Arbeiten, die sich zwischen abstrakter Farbfeldmalerei und zarten Frauenbildern bewegten. Den Abschluss der Fahrt bildete der Besuch bei Beate Bündgen, deren Holzstelen zum Projekt „Säulen der Freiheit“ gleichzeitig als Druckstöcke dienen und auf denen sie in archaischer, symbolhafter Bildsprache die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde als lebensnotwendige „Nahrung“ aller Lebewesen darstellt. Ebenso wie im letzten Jahr zeigten sich die Teilnehmer auch dieses Mal begeistert vom Konzept einer Fahrt durch die Kunstwelten im Kreis Heinsberg. Für René Radermacher, Mitarbeiter in der Werkstatt für behinderte Menschen in Oberbruch steht jedenfalls fest: „Im nächsten Jahr bin ich mit Sicherheit wieder dabei!“