Das Wetter ließ zwar zu wünschen übrig, aber dennoch hatten sich zahlreiche Zuschauer auf dem Marktplatz in Heinsberg eingefunden, um den Auftritt der Lebenshilfe-Band „Workshop“ mitzuerleben. Eine Stunde lang wurden sie von den Musikern um Manfred Winkels mit Rock, Pop und Kölsche Tön unterhalten. Mit dabei: Bewohner der Wohnstätte Kirchhoven, die die Handicap-Route, die auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, und durch die City und rund um den Lago Laprello führt, absolviert hatten.

 

 

 

 

Der in Gangelt lebende Fotograf Karl-Heinz Hamacher zeigt noch bis zum 13. August Ausschnitte aus seinem fotografischen Schaffen im Cafe Samocca in Heinsberg und im Bistro inclusio in Erkelenz. Der thematische Schwerpunkt liegt auf der Life-Fotografie. Hier werden Menschen in ihrem Alltag gezeigt; bei der Arbeit, beim Feiern, bei Konzerten und Veranstaltungen oder in vermeidlich unbeobachteten Momenten. „Die Jagd nach dem Augenblick“, umschreibt er die Quintessenz der gezeigten Bilder. Hier zählt nicht nur irgendein Moment: „Es ist der allererste Moment, der entscheidend ist. Das erste Foto muss sitzen!“ Hat der „Auserwählte“ wahrgenommen, dass er fotografiert wird, ist die Unbefangenheit weg. „Wenn Personen bemerken, dass eine Kamera auf sie gerichtet ist, reagieren sie unnatürlich.“ Hamachers Erfahrungen haben gezeigt, dass nur sehr wenige Menschen Souveränität und Ausstrahlung besitzen, sich bewusst lenken und unbefangen fotografieren zu lassen. „Passt alles zusammen, kann ich etwas tun, wovon die meisten Menschen nur träumen: Ich kann eine sechzigstel Sekunde lang die Zeit anhalten.“ Dabei hält er es für sehr bedauerlich, dass die klassische Form der Life-Fotografie in Europa kaum noch möglich ist. Menschen reagieren unwirsch bis drohend, wenn man sie ungefragt fotografiert. „Vor Kurzem war ich in Barcelona und wollte mitten in der Nacht in einem Jazzclub voller skurriler Typen Leute fotografieren. Das gab dann sofort Theater und der Abend endete für mich vorzeitig.“ Wesentlich entspannter geht es dagegen in Süd- und Mittelamerika zu. Sieht man vom Jetlag des Fotografen ab, ist Life-Fotografie hier pures Vergnügen. Die meisten der im Samocca gezeigten Bilder sind auf Kuba, in Panama und auf den Bocas del Toro (eine kleine Inselgruppe in der Karibik) entstanden. „Hier zeigte sich wieder einmal, dass es weniger die Fototechnik ist, die man beherrschen muss: die Leute wollen angesprochen und eingebunden werden. Haben sie dann die Kamera vergessen, ist plötzlich alles möglich…!“ Das Café Samocca auf der Hochstrasse 19 in Heinsberg hat Di-SO geöffnet von 9-18 Uhr. Das Bistro inclusio, Südpromenade 3 (Ecke Wilhelmstraße)in Erkelenz hat Montag-Samstag 9 - 13.30 Uhr - Sonntag 9-18 Uhr geöffnet.

 

 

 

 Zusammensein und Bewegung stand am Familienwandertag der Kindertagesstätte Geilenkirchen im Vordergrund: Die Familien zogen nachmittags gemeinsam los und absolvierten während der Wanderung rund um Wegberg-Beeck verschiedene Übungen. So begann der bewegte Nachmittag für Groß und Klein mit der Hampelmannübung. Später hieß es zu balancieren und den Einbeinstand hinzubekommen. Die Gruppe verlebte einen lustigen Nachmittag, der schließlich mit einem gemütlichen Picknik endete.

 

 Seit Jahren schon kocht die Küche 1 der Lebenshilfe Heinsberg auch für die Rurtalschule. Philipp Heinrichs, Produktionskoordinator Gemeinschaftsverpflegung, sorgt dafür, dass von Montags bis Donnerstags täglich über 200 Essen zubereitet und an die Schule ausgeliefert werden. Nur eines gibt es dort im Gegensatz zu den Lebenshilfe-Betrieben nicht: Pommes Frites! Die schmecken einfach nicht, wenn sie nicht frisch zubereitet gegessen werden. „Dabei sind Pommes natürlich mit Abstand das Lieblingsessen der Kids“, weiß Karin Kuske, Produktionskoordinatorin Küche, „und deshalb haben wir uns gedacht, wir laden die Schüler in regelmäßigen Abständen zu uns hier in den schönen großen Speisesaal von Betrieb 1 zum Pommes-Essen ein.“ So waren nun die Stufen 1-3 zu Gast und konnten endlich mal nach Herzenslust zur Currywurst die leckeren Pommes Frites genießen.

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen der Jugendsportwoche veranstaltete der TuS Rheinland Dremmen auch zwei Handicap-Turniere. Beim U16 Handicap Turnier siegte Tabalingo Stolberg vor Hennef und Dremmen. Das Ü16-Turnier gewann der SV Menden. Die beiden FUD-Mannschaften aus Birgelen und Dremmen belegten die Plätze fünf und sechs.