„Die Mutter aller Liebesgeschichten“ gab es am Internationalen Tag des Menschen mit Behinderung (3. Dezember) als Hörtheater im Lebenshilfe-Bistro Inclusio. Gemeint ist natürlich Shakespeares „Romeo und Julia“, das von der tödlichen Liebe zweier Adelskinder im mittelalterlichen Verona handelt. Jeder kennt die Geschichte und ihr trauriges Ende. Das Besondere diesmal: Es handelte sich um eine völlig neue Präsentation. Denn das Stück wurde in Form des Hör-Theaters und in leichter Sprache präsentiert. Das machte die Geschichte um die Liebe der beiden nicht weniger spannend. Gelesen wurden die einzelnen Rollen des Stückes von immer wechselnden Stimmen. Insgesamt sechs „Schauspieler“ umfasst das Hör-Theater. Neben dem Initiator Helmut Wichlatz sind dies die Mönchengladbacher Jugendbuchautorin Andrea Rings, Ulrike Horn und Carolin Gerhards von der Lebenshilfe sowie der Erkelenzer Autor Kurt Lehmkuhl und der Hörbuchsprecher und Journalist René Wagner. Der Vorsitzende der Lebenshilfe Heinsberg, Klaus Meier, betonte bei der Begrüßung, dass Kultur auch ein Betätigungsfeld der Inklusion du gesellschaftlichen teilhabe sei. In diesem Bereich ist die Lebenshilfe schon eine Weile aktiv. Seit einigen Jahren gehören Schreibwerkstätte und der sogenannte Lea Leseklub auch zu den Freizeitangeboten der Lebenshilfe. Das Hör-Theater bezeichnete Meier als weiteren Baustein auf dem Weg zur Inklusion. Es ermögliche Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen Teilhabe an kulturellen Angeboten. Die rund 50 Zuhörer, die zu Kaffee und Kuchen im Inclusio das Kopfkino einschalteten, blieben bei der rund einstündigen Lesung konzentriert bei der Sache. Da die Vortragenden auf jedes Schauspiel verzichteten und allein durch ihre Stimmen wirken konnten, blieb Raum für die Fantasie der Zuhörer. Vor allem Carolin Gerhards überzeugte als Julia, die sich naive Gedanken über die Liebe und den Sex machte. Gemeinsam erblickte man im Kopf am Flussufer die als Dienstmädchen verkleidete Julia, besuchte den verhängnisvollen Ball im Hause der Capulets, balzte und schmachtete unter dem Balkon und fand dann zusammen, bevor die verhängnisvollen Ereignisse ihren Lauf nahmen. Als am Ende Romeo und Julia das Zeitliche gesegnet hatten und begraben waren, flossen im Publikum durchaus einige Tränen. Mit Romeo und Julia wollen die Theater-Vorleser nun auch vor Grundschülern und in anderen Einrichtungen auftreten. Im Sommer beginnen dann die Vorbereitungen für das nächste Stück, verriet Helmut Wichlatz. Damit wird das Hör-Theater voraussichtlich im November Premiere feiern.

Helmut Wichlatz

 

Die Turnhalle in der Interdisziplinären Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Heinsberg (IFF) war rappelvoll. IFF-Leiterin Bärbel Jouck begrüßte wieder zahlreiche Kinder und deren Eltern zur traditionellen Nikolausfeier, an der auch Lebenshilfe-Geschäftsführer Edgar Johnen teilnahm. Der nutzte die Gelegenheit, Bärbel Jouck und ihrem Team für die hervorragende Arbeit, die sie seit vielen Jahren leisten, zu danken. Gespannt warteten alle darauf, welches Abenteuer der Kasper im Triangel-Puppentheater denn in diesem Jahr zu bestehen hatte. Mit lauten Zwischenrufen unterstützten die Kids den Kasper gegen die böse Hexe, die ihm den Weihnachtsbaum gestohlen hatte. Und dann kam schließlich der Nikolaus und verteilte an alle Kinder kleine Geschenke. Zum Abschluss stärkten sich alle an den Leckereien, die die Eltern mitgebracht hatten.

 

„Jetzt sieht der Christbaum erst so richtig schön aus“, freut sich Anja Roosen vom Service Punkt. „Das haben die Kinder wirklich ganz toll hingekriegt!“ Einige Kinder aus der Kita Triangel in Oberbruch sind vorbeigekommen und haben den kahlen Christbaum im Foyer des Lebenshilfe-Centers mit Bastelarbeiten aus der Kita behängt. Zum „Lohn“ gab es einen leckeren Kakao und selbstgebackene Plätzchen aus dem „Café Lesbar“.

 

Sie suchen noch ein passendes Weihnachtsgeschenk? – Da haben wir genau das Richtige… Die neue Kochwerkstatt ist erschienen! Nach dem großen Erfolg der „Kochwerkstatt_1.0“ aus dem Jahr 2014 haben die Teilnehmer nun die „Kochwerkstatt_2.0“ auf den Weg gebracht. Auf 76 Seiten finden sich 35 Rezepte - vom Gurkensalat über Garnelen im Speckmantel bis hin zum Apfel-Birnen-Crumble. Die leicht verständlichen Kochanleitungen werden Schritt für Schritt in zahlreichen Bildern erklärt. Das Kochbuch kostet 10,00€ und ist im Set mit passenden Maßbecher für 13,50€ am Info- und Servicepunkt im Lebenshilfe Center, Richard-Wagner-Str. 5 in Heinsberg-Oberbruch zu erwerben. Die Bestellung kann auch telefonisch am Info- und Servicepunkt im Lebenshilfe-Center aufgegeben werden: montags bis donnerstags in der Zeit von 8:00 Uhr - 17:00 Uhr und freitags in der Zeit von 8:00 Uhr - 15:00 Uhr Bestell-Hotline: 02452- 969 300

 

Weihnachtsduft lag in der Luft. Wie in jedem Jahr kamen die Großeltern der Geilenkirchener Kinder zum Backen in die KiTa Triangel. Teig wurde ausgerollt und Herzen, Sterne und viele andere Plätzchenformen ausgestochen. Omas und Opas genossen die gemeinsame Zeit mit ihren Enkelkindern sehr und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.