Die Klasse 4b der Schule der Begegnung in Birgden hatte sich zum Abschied ihrer Lehrerin Ursula Schever etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Zwei Gruppen à 13 Schüler gestalteten in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Heinsberg zwei Glasbilder, zu dem jeder Schüler einen individuellen Beitrag leistete. Gruppenleiter Willi Vergossen stellt dort bereits seit Jahren mit einigen seiner Mitarbeitern Glasprodukte her, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

Obwohl die meisten der Schüler noch nie eine WfbM besucht hatten, fühlten sie sich in der Gruppe sofort pudelwohl und legten nach kurzer Einweisung durch Gruppenleiter Willi und Mitarbeiter Kevin mit Vollgas los. >

Es entstanden Kunstwerke auf kleinen, quadratischen Glasplatten, die zu zwei wunderschönen Glasbildern zusammengestellt und gebrannt wurden. Anschließend verlagerte sich das Interesse der Gäste auf die reguläre Arbeit in der Gruppe, wo Zangen montiert wurden. Nach professioneller Einweisung durch Mitarbeiter mit Behinderung bildete sich eine Produktionsstraße, wo die Zangen in mehreren Arbeitsschritten zusammengesetzt wurden. Mitarbeiter wie Schüler waren gleichermaßen begeistert über die spontane Zusammenarbeit.

Dominik Paulzen, Jochen Brausten (Lebenshilfe) und Natalie Kirchhofen (Prospex) haben die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung erfolgreich absolviert. Robert Szonn und Britta Peters (Prospex) haben die Sonderpädagogische Zusatzausbildung bestanden. Edgar Johnen, Geschäftsführer der Lebenshilfe Heinsberg und Marco Roßkamp gratulierten und überreichten die Zeugnisse.

Sechs Mannschaftenfochten den diesjährigen Schnorrenberg-Cup auf dem Sportplatz in Uevekoven aus.

Die Teams Don Bosco Gangelt, BEWO Bia Nobis Heinsberg, BEWO Sportfreunde Uevekoven 1 und 2, Varius Werkstätten Hemmerden und die Lebenshilfe Heinsberg lieferten sich spannende Begegnungen. Am Ende hatten die BEWO Sportfreunde Uevekoven 1 knapp die Nase vorn. Zweiter wurde die Mannschaft der Lebenshilfe Heinsberg vor Varius WerkstättenHemmerden.

Herzlichen Glückwunsch!

Beim diesjährigen Sommerboulevard in Heinsberg hat Susanne Kandulski, Inhaberin von „Kalana - Wolle und mehr“ die Aktion "Heinsberg strickt für die Lebenshilfe" ins Leben gerufen. Ziel war es, einen möglichst langen Schal zu stricken, der dann um Bäume auf dem Außengelände der Kita Triangel in Oberbruch angebracht werden sollte. Zahlreiche Strickbegeisterte folgten dem Aufruf. Auch Rosi Icks und Annemarie Küppers, Bewohnerinnen der Wohnstätte Kirchhoven, beteiligten sich, gemeinsam mit Betreuerin Astrid Cüppers, an der Aktion. Nach getaner Arbeit konnte die Wohnstätte mit Stolz ca. 2 m Schal übergeben, der sich perfekt in die anderen gestrickten Teile einbinden ließ. Insgesamt sind 10 Meter Schal und 200€ für die Lebenshilfe zusammengekommen. Nun ziert der Schal eine Kastanie in der Triangel. Damit bleibt er auch im Winter garantiert „Grippefrei“.