Seit Oktober 2015 arbeitet Thomas Wolters in der Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe Heinsberg. Etwas Soziales wollte er machen, nachdem er sein Abitur an der Wirtschaftsschule absolviert hatte. So entschied er sich für den Studiengang Soziale Arbeit an der FH Aachen, weil er mit und für Menschen arbeiten möchte. Die Zeit bis zum Studium überbrückt Thomas Wolters mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Lebenshilfe-Werkstatt. „Ich kannte die Lebenshilfe nicht“, erinnert sich Thomas Wolters. Dabei wohnt er in direkter Nachbarschaft zur Wohnstätte für Menschen mit Behinderung in  Heinsberg.  

„Klar sah ich die Bewohner jeden Tag und fragte mich, wer sie sind und wie sie wohl leben. Ob sie ein glückliches Leben haben?“ Heute kennt Thomas Wolters fast alle seine Nachbarn mit Vornamen, denn sie arbeiten wie er in der Werkstatt. „Und ich weiß, dass die Menschen stolz sind auf ihren Arbeitsplatz. Denn in der Lebenshilfe-Werkstatt haben sie eine Aufgabe und werden gebraucht. Ich finde, das ist das Besondere am Betreuungskonzept der Lebenshilfe.“
Jetzt gehöre er auch zu dieser Lebenshilfe-Gemeinschaft, schmunzelt Thomas Wolters, er ist im Förderbereich der Werkstatt eingesetzt. Hier begleitet er Menschen mit schwerer Behinderung. „Die ersten Tage fand ich schwierig. Ich war mir nicht sicher, wie ich mich verhalten soll oder wie ich den Kontakt mit Menschen mit schwerer Behinderung aufnehmen kann.“ Das sei mittlerweile kein Problem mehr, mit den Gruppenleitern und Kollegen habe er ein freundschaftliches Verhältnis und man arbeite eng zusammen. „Mit Menschen arbeiten bedeutet auch, sich selbst besser kennen zu lernen“, findet er. „Und die Kollegen unterstützen dabei, sich selbst und die Rolle, die man einnimmt, verstehen zu lernen, um für andere Menschen Verantwortung übernehmen zu können. Außerdem weiß ich heute, dass man nicht sprechen muss, um zu kommunizieren.“ Die Menschen, für die er da ist, geben ihm viel zurück. Etwa wenn er in der Gruppe singt und die anderen mit einstimmen oder wenn er sieht, wie sich ein verschlossener Mensch öffnen kann, wenn man sich mit ihm wirklich beschäftigt.

Auch Anna Müller hat sich für ein FSJ in der Lebenshilfe-Werkstatt entschieden. Sie arbeitet in einer manuellen Gruppe der Werkstatt. Hier werden unterschiedliche Arbeiten für Unternehmen aus der Region ausgeführt. Trotz Arbeitspensum bleibt viel Zeit und Raum in der Gruppe für Kreativität. Ein Brennofen für Glasarbeiten steht im Raum. Gruppenleiter Willi Vergossen gestaltet mit den Mitarbeitern immer wieder neue und interessante Glasarbeiten. Darunter sind mittlerweile auch viele Auftragsarbeiten. Bevor die junge FSJ’lerin ihr Studium bei der Bundeswehr antreten wird, genießt sie das soziale Jahr in der Lebenshilfe. Jeden Mitarbeiter ihrer Gruppe hat sie fotografiert und gestaltet mit der Gruppe individuelle Bilderrahmen. „Die Mitarbeiter mit Behinderung haben mich schnell aufgenommen. Vor allem beeindruckt mich die Ehrlichkeit und das Vertrauen der Menschen mir gegenüber.“


Der freiwillige Einsatz der jungen Menschen in der Lebenshilfe sei unbezahlbar, sagt Trudy Steffens, Betriebsstättenleiterin Pädagogik in der Lebenshilfe-Werkstatt. „Die jungen Menschen bringen jedes Jahr aufs Neue einen frischen Wind in unsere Werkstatt. Und nicht wenige entscheiden sich schließlich für eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. So sind viele Kolleginnen und Kollegen über den Zivildienst oder das FSJ zur Lebenshilfe gekommen und engagieren sich bis heute für Menschen mit Behinderung.“

Wir suchen FSJ’ler für 2016/2017

  • Mehr als 70 junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren absolvieren jedes Jahr ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder den Bundesfreiwilligendienst (BFD) in der Lebenshilfe Heinsberg.
  • Beim Bundesfreiwilligendienst gibt es keine Altersbegrenzung. Teilnehmer ab 27 Jahren haben die Möglichkeit, ihn in Voll- oder Teilzeit (mind. 20,00 Stunden/ Woche) auszuüben.
  • Die Einsatzmöglichkeiten in der Lebenshilfe sind vielfältig: Das FSJ oder der BFD sind möglich in der Frühförderstelle, in den Kindertagesstätten, in den Wohnstätten oder in den Werkstattbetrieben der Lebenshilfe Heinsberg.
  • Das FSJ dauert mindestens 6, in der Regel 12 und maximal 18 Monate.

 

JETZT bewerben! Noch mehr Infos hier

Sarah Körver, Telefon 02452-969 236 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am 21.03. ist der Welt-Down-Syndrom-Tag

Es ist Mittag in der Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe Heinsberg. „Heute gibt’s Kassler mit Sauerkraut…lecker!“ sagt Gila Abbassian. Man sieht ihr an, dass sie sich auf die Pause freut. Seit ihrem Schulabschluss 2014 arbeitet die junge Frau mit Down-Syndrom in der Lebenshilfe-Werkstatt. Im Berufsbildungsbereich der Werkstatt, vergleichbar mit einer Berufsschule, vertieft Gila Abbassian regelmäßig ihr Können in Lesen, Rechnen und Schreiben, sie hat Unterricht in Materialkunde und lernt unterschiedliche Arbeitsfelder kennen, um eigene Berufswünsche entwickeln zu können. Vor allem verdient sie ihr eigenes Geld, und darauf ist sie sehr stolz. Das Geld spart Gila Abbassian gerade an, denn schon im Mai geht’s mit dem Reiseprogramm des Familien unterstützenden Dienstes nach Mallorca. „Da wird die Sonne am Meer scheinen! Darauf freue ich mich schon das ganze Jahr.“

Gila Abbassian (links, neben Kollegin Manuela Jakobs) an ihrem Arbeitsplatz


Auch nach Feierabend ist Gila Abbassian viel unterwegs. Entweder ist sie mit dem Familien unterstützenden Dienst der Lebenshilfe Heinsberg auf Achse, in der Disco, zum Kegeln oder beim Training in der Showtanzgruppe. Oder sie trifft sich mit ihren Freundinnen Ute und Maike Brückner. Mit den beiden Schwestern ist die 20-jährige Geilenkirchenerin schon lange befreundet. Wenn sich die jungen Frauen treffen, dann plaudern sie, hören Musik, gehen ins Kino oder in die Stadt zum Bummeln, was Freunde eben so machen.
Die drei Freundinnen zeigen, dass Inklusion gelebt werden muss. „Ute und Gila waren in der integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe. Bis heute sind sie Freundinnen, auch wenn die Kinder ganz unterschiedliche Lebenswege eingeschlagen haben. Während die Geschwister nach dem klassischen Schulweg die Ausbildung absolvieren und einen Beruf erlernen, kämpfte Gilas Mutter Andrea Schwarz zunächst für den integrativen Unterricht an der Grundschule Frelenberg. Das war damals nicht so selbstverständlich wie heute in Zeiten der Inklusion. Heute hat Gila ihren Platz gefunden in der Lebenshilfe. Hier erhält sie Unterstützung, wo es nötig ist. Ansonsten lebt sie ihr Leben.
Das Netzwerk, das Andrea Schwarz um ihre Tochter geschaffen hat, ist groß geworden und hält bis heute. Auch sie selbst hat noch regelmäßigen Kontakt zu einigen Müttern aus Gilas Zeit in der Kita. „Kontakte knüpfen und pflegen ist uns einfach wichtig! Wer sich für den anderen interessiert, bildet die Grundlage für Inklusion. Es ist nicht nur normal, verschieden zu sein. Die Verschiedenheit kann das Leben interessant werden lassen und viel Freude bereiten!“

Down-Syndrom:

Als Down-Syndrom (benannt nach John Langdon-Down, engl. Facharzt für Neurologie) bezeichnet man eine Genommutation, bei der das 21. Chromosom dreifach vorliegt. Man nennt dieses Syndrom daher auch Trisomie 21. Menschen mit Down-Syndrom weisen in der Regel typische körperliche Merkmale auf und sind in ihren kognitiven Fähigkeiten meist beeinträchtigt. Schätzungen belaufen sich auf rund 50000 Menschen mit Trisomie 21 in Deutschland. Der Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März wurde im Jahr 2006 durch die Organisationen Downsyndrome International (DSI) und European Downsyndrome Association (EDSA) eingeführt. Mehr Informationen im Internet, u.a. www.ds-infocenter.de

 

50 Jahre - 50 Geschichten

Gila’s Geschichte steht im Buch „50 Jahre-50 Geschichten“ der Lebenshilfe Heinsberg zum 50. Vereinsjubiläum. Erhältlich in den Cafés der Lebenshilfe sowie in der Heinsberger Buchhandlung Gollenstede.

 

Freizeitprogramm FuD

Das Freizeitprogramm des Familien unterstützenden Dienstes kann kostenlos telefonisch bestellt werden: 02452-969710 und steht online zum Download bereit.

Seit 2008 überbrücken die Golfer des Golfclubs Residenz Rothenbach die Wintermonate mit einer Turnierserie, dem „golfers Help! Cup“, der von Willi Stinges, Geschäftsführer der Landbäckerei Stinges, ins Leben gerufen wurde. Über 35 000 € wurden in dieser Zeit bereits erspielt und gespendet. Bei der 8. Auflage des Turniers spielten 85 Sportler an 23 Turniertagen in 550 Spielen für den guten Zweck. So kamen insgesamt 4500 € zusammen, wobei die Startgelder durch den Hauptsponsor, die Landbäckerei Stinges, verdoppelt wurde. Nachdem in den letzten Jahren unter anderem die Kinderkrebshilfe Ophoven oder die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr in Heinsberg unterstützt wurden, erhielt in diesem Jahr die Lebenshilfe Heinsberg die großzügige Spende. Der Lebenshilfe Heinsberg e.V. ist ein Elternverein, der 1966 gegründet wurde, um Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung im Kreis Heinsberg zu fördern. Der Verein unterstützt heute 1800 Menschen mit Behinderung mit dem Ziel, jedem Menschen mit Behinderung ein gemeindenahes, berufliches und kulturelles Leben in der Gesellschaft ermöglichen. Über 850 Angestellte – Heilerziehungspfleger, Pädagogen, Therapeuten, Handwerker oder Verwaltungsangestellte – arbeiten in der Lebenshilfe Heinsberg und werden dabei von rund 300 freiwillig Engagierten unterstützt. Auf dem idyllisch gelegenen Gelände des Clubs in Rothenbach fand die symbolische Spenden-Übergabe durch Haupt-Sponsor Willi Stinges an den Lebenshilfe-Vorsitzenden, Klaus Meier, und dessen Stellvertreter, Jakob Lieck, statt. Sie wurden begleitet von Kindern der Lebenshilfe-Kita Triangel in Oberbruch, für die ein großer Teil der Spendensumme vorgesehen ist. „Wir werden das Geld zum einen für eine Podestlandschaft in der Kita Triangel und zum anderen für eine spezielle Schaukel für Rollstuhl-Fahrer in unserem Werkstattbetrieb in Erkelenz verwenden“, informierte Klaus Meier die anwesenden Golfer in seiner Dankesrede und lud sie gleichzeitig zu einem Besuch in die Lebenshilfe-Einrichtungen ein: „Sie sind jederzeit herzlich eingeladen, sich ein Bild von unserer Arbeit zu machen. Ob Kita, Werkstatt oder das neue Lebenshilfe Center, Sie werden überrascht sein von der Vielfalt und der Qualität unserer Angebote.“

Sie sind jeden Tag im Einsatz, besuchen mit ihrem Bezugskind den Kindergarten oder die Schule, wenn aufgrund der Behinderung des Kindes der Kita- oder Schulbesuch nur mit Unterstützung möglich ist: Im aktuellen Schuljahr begleiten bereits über 30 Integrationshelfer und Schulassistenten der Lebenshilfe Heinsberg insgesamt 37 Kinder mit Behinderung im Kreis und ermöglichen die Teilhabe von Kindern mit Behinderung in Kitas und Schulen im Kreis Heinsberg.

Diskutierten mit den neuen Schulassistenten über deren inklusive Arbeit an den Schulen im Kreis Heinsberg: Lebenshilfe-Vorsitzender Klaus Meier (li.), engagierte Mutter Andrea Schwarz (2.v.li.) und Lebenshilfe-Vorstandsmitglied Heinz-Willi Jansen (6.v.li.)


„Der neue Fachdienst der Lebenshilfe, der erst im vergangenen Jahr gestartet und im neuen Lebenshilfe-Center in Oberbruch untergebracht ist, wächst stetig. Die Nachfrage der Eltern nach professioneller Schulbegleitung ist enorm“, erläuterte Lebenshilfe-Vorsitzender Klaus Meier gemeinsam mit Vorstandsmitglied Hans-Willi Jansen bei der Begrüßung der neuen Schulassistenten im Café Samocca in Heinsberg. „Auf Ihnen lastet eine große Verantwortung“, betonte Klaus Meier den Einsatz der Schulassistenten, „denn Sie sind verantwortlich für die schulische Förderung und soziale Teilhabe des Ihnen anvertrauten Kindes!“ Dabei stehe der Schulassistent im Kontakt und in der Auseinandersetzung mit den Eltern auf der einen und den Lehren und Schulvertretern auf der anderen Seite. „Und da stehen auch schon einmal unterschiedliche Interessen, aber auch Vorbehalte und Vorurteile im Raum, manchmal auch Sorgen und Skepsis etwa von Lehrern oder Eltern von Kindern ohne Behinderung“, so Hans-Willi Jansen. Andrea Schwarz, deren Tochter mit Behinderung vor rund 15 Jahren im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts eine Regelschule besuchte, berichtete über ihre damaligen Erfahrungen. „Eine Schulassistenz hätte ich mir neben dem gemeinsam Unterricht für meine Tochter gewünscht, jedoch war diese Unterstützung damals nicht möglich“, so Andrea Schwarz. Sie freue sich, dass Kinder mit Behinderung im Kontext des Inklusionsprozesses heute in Regelkitas und -schulen selbstverständlicher gefördert werden, unterstrich aber, dass Inklusion nicht als Integration falsch verstanden werden darf. „Alle müssen sich für die Teilhabe des Kindes stark machen und öffnen. Der Lehrer muss sich mit dem Thema Behinderung beschäftigen, die Eltern der Kinder ohne Behinderung müssen mitgenommen und informiert werden, um Vorbehalte auszuräumen. Und auch die Eltern der Kinder mit Behinderung müssen neben dem Wohlergehen ihres eigenen Kindes die Herausforderungen für Schule, Lehrer, Eltern und der Schülerschaft nachvollziehen.“ Als Mutter und Expertin in eigener Sache diskutierte Andrea Schwarz mit den Schulassistenten über deren Erfahrungen und Herausforderungen in der täglichen Praxis. „Inklusion von Kindern mit Behinderung ist kein Zustand, den wir eines Tages erreicht haben werden. Inklusion ist ein Prozess, der jeden Tag und von allen Beteiligten gewollt und gelebt werden muss“, resümierte Vorstandsmitglied Heinz-Willi Jansen: „Für Aufklärung, Verständnis, Rücksichtnahme und Teilhabeförderung müssen wir uns gemeinsam engagieren, heute und in Zukunft!“

 

  • Schulassistenten begleiten Kinder, die aufgrund ihrer Behinderung eine besondere Unterstützung beim Schulbesuch benötigen. Unter Einsatz individueller Hilfsmittel unterstützen sie bei der Aneignung der Lerninhalte. Neben Hilfe in der Vermittlung des Lernstoffes übernehmen Schulassistenten auch die soziale Begleitung, fördern Kontakte zwischen Kindern mit und ohne Behinderung oder übernehmen die Umsetzung therapeutischer oder pflegerischer Maßnahmen während des Schulbesuches.
  • Durch die Vernetzung des Fachdienstes Schulassistenz im neuen Lebenshilfe Center in Oberbruch mit dem Familien unterstützenden Dienst (FuD), der Interdisziplinären Frühförder- und Beratungsstelle (IFF) sowie dem Kompetenzzentrum Austismus-Spektrum-Störungen (KompASS) sowie dem ambulanten Pflegedienst bietet die Lebenshilfe Heinsberg den Kindern und ihren Familien aber auch den Schulassistenten und Integrationshelfern eine intensive und umfangeiche professionelle Begleitung sowie spezifische Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Die Kosten für den Schulassistenten trägt im Rahmen der Eingliederungshilfe i. d. R. das Sozialamt (§§ 53 ff. SGB XII) oder das Jugendamt (§35 SGB VIII). Der Antrag auf Kostenübernahme für eine Integrationskraft für Ihr Kind muss von Ihnen beim zuständigen Kostenträger gestellt werden.
  • Die Lebenshilfe Heinsberg sucht weitere Schulassistenten. Interessenten können sich vorab melden bei Fachdienst-Leiterin Andrea Schwartz, 02452-969710 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Lebenshilfe trauert bundesweit: Heute Nacht ist in Marburg der Gründer der Lebenshilfe Dr. med. h. c. Tom Mutters gestorben. Er wurde 99 Jahre alt. Zusammen mit Eltern und Fachleuten hatte der gebürtige Niederländer 1958 in Marburg die Bundesvereinigung Lebenshilfe gegründet. 30 Jahre lang war er ihr Geschäftsführer und Motor, reiste in den Anfangsjahren kreuz und quer durch die Republik, ermuntere Eltern, ihre geistig behinderten Kinder nicht mehr zu verstecken. Über viele Jahrzehnte hat er die Lebenshilfe geprägt und erhielt dafür viele Auszeichnungen. Als "Tom, der Gründer" wird er vielen Menschen für immer in Erinnerung bleiben. Foto: Michael Bause