...es war ein schöner Auftritt in Heinsberg! Das Video vom Abend bald hier...!

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Wir danken der Stadt Heinsberg, insbesondere dem Bürgermeister, dem Ordnungsamt und dem Marktwart, den Verantwortlichen des Gewerbe- und Verkehrsvereines, den Geschäftspaten, den 160 Helferinnen und Helfern aus der Lebenshilfe und den vielen Besuchern für diese schöne Stimmung beim inklusiven Heinsberger Stadtfest! Noch mehr Fotos auf Facebook. 

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Pünktlich zum inklusiven Stadtfest in Heinsberg vom 09.-11.09.2016 ist die mobile, barrierefreie „Toilette für alle“ fertiggestellt: Heiner Lowis (re.) von Lowis Fahrzeugbau aus Heinsberg-Grebben hat gemeinsam mit Denise Finlay (li. vorne) und Ralf Windeln (3.v.li.) von der Lebenshilfe Heinsberg das Spendenprojekt der Lebenshilfe zum 50. Vereinsjubiläum geplant und realisiert. „Zahlreiche Spender haben unser lang ersehntes Wunschprojekt für mehr Inklusion im Kreis Heinsberg unterstützt“, bedankte sich Lebenshilfe-Vorsitzender Klaus Meier (li. hinten), vor allem bei der Aktion Mensch und Willi von den Driesch (2.v.re.), der eine große Summe zum Projekt beisteuerte sowie Michael Künzel (3.v.re.) von der Firma Villeroy&Boch,  der durch die Zeitung auf das Spendenprojekt aufmerksam wurde und einen barrierefreien Waschtisch und WC gespendet hat. „Ein großer Dank gilt auch Reiner Rulands (zum Fototermin verhindert), dessen Erkelenzer Firma die elektro- und Sanitärinstallation kostenlos übernommen hat. „Die mobile und barrierefreie Toilette mit einem Gesamtwert von rund 25.000 Euro soll für jedermann nutzbar sein, damit alle Menschen ob mit oder ohne Behinderung an Festen und Feiern im Kreis Heinsberg teilnehmen können!“ freut sich Denise Finlay über die helle, moderne, funktionale und barrierefreie Einrichtung. Die „Toilette für alle“ ist ausgestattet mit einem Pflege- und Wickeltisch, der sowohl als Wickelmöglichkeit für Babys als auch zur Pflege für erwachsene Menschen mit Behinderung genutzt werden kann. Das WC bietet große Bewegungsfreiheit und ist mit Halte- und Stützgriffen sowie einer Notruf-Einrichtung ausgestattet. „WC und Waschtisch entsprechen nicht nur den neusten DIN-Vorschriften sondern wurden bei der Firma Villeroy&Boch gemeinsam mit der Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber entworfen“, erläutert Michael Künzel. Die „Toilette für alle“ kann zukünftig bei der Lebenshilfe angemietet werden für Feste und Feiern im Kreis Heinsberg. Mehr Infos bald auf unserer Homepage.

Seit kurzem hat die Lebenshilfe Heinsberg ein weiteres - und besonderes „leckeres“ - Spezialgebiet auf der Zulieferschiene besetzt. Eine hauseigene Konditorei gehört jetzt zum ständigen Produktionsangebot und ist im Lebenshilfe Center in der Richard-Wagner-Straße angesiedelt. Seit einem knappen Jahr wird hier gebacken, gestaltet und verziert, mit Sahne, Cremes und allerlei Süßem. Und zwar von einem, der das gerne tut. Uwe Breuer heißt der neue Mann fürs Gebäck. Unterstützt wird er derzeit von einer Praktikantin und drei weiteren Mitarbeitern mit Behinderung. Sie versorgen mit ihren Konditoren-Künsten die Lebenshilfe-eigenen Cafés. Dazu werden hier auch einmal in der Woche die Kuchen-Desserts für die Einrichtungen hergestellt. Seit einigen Wochen ist man damit beschäftigt, vorbereitende Arbeiten für das große Kuchenbuffet zum Lebenshilfe-Jubiläum zu organisieren. Denn am Sonntag, dem 11.September, wird es nachmittags ein großes Kaffee-Konzert im Festzelt auf dem Marktplatz in Heinsberg geben. Und das Kuchenbuffet soll der süßeste Höhepunkt dabei sein. Für musikalische Höheflüge sorgen die Musikanten des Kaffee-Konzertes: das Trommler- und Pfeiffer-Corps Haaren, die Bergkapelle Sophia-Jacoba Hückelhoven und das Schülerorchester Waldfeucht. Für Abwechslung ist also gesorgt und für einen gemütlichen Aufenthalt ebenso. Das Programm zum Stadtfest liegt in den Geschäften der Heinsberger Innenstadt aus und steht auch online unter www.lebenshilfe-heinsberg.de. Günter Kleinen

Seit 1998 arbeitet Sascha Weingran für die Lebenshilfe, als Gruppenleiter im Förderbereich. Doch auch darüber hinaus lässt den jungen Mann die Arbeit mit behinderten Menschen nicht los. Wenn Andere Feierabend haben, wechselt er lediglich die Räumlichkeiten, um sich einem anderen Schwerpunkt zuzuwenden. Sascha wollte früher immer Klinik-Clown werden. Seine Idee: Kranken Kindern in ihrer Situation ein Lächeln zu entlocken… Irgendwann machte er seine Ausbildung und hatte dazu noch die Erkenntnis gewonnen, dass ihm sowohl das Arbeiten auf der Bühne, wie auf der Straße Spaß macht. Beim Straßentheater machte er erste Erfahrungen, die er bis heute weiter entwickelt. Durch den Kontakt zum familienunterstützenden Dienst (FUD) der Lebenshilfe Heinsberg, wurde ihm vor kurzem ermöglicht, ein inklusives Clown-Projekt zu initiieren. „Dies bietet natürlich im Vorfeld des ersten Inklusiven Stadtfestes in Heinsberg eine große Möglichkeit der Selbsterfahrung“, sagt Weingran. In der Werkstatt für behinderte Menschen in Oberbruch wird nun allwöchentlich ge- und erprobt. Hier treffen junge Menschen mit und ohne Behinderung aufeinander, um clowneskes Mimentheater zu erlernen und zu trainieren. „Wir beschäftigen uns vorrangig mit körperlichem und emotionalem Pantomimenspiel. Mithilfe von Masken werden hier körperliche Botschaften akzentuiert. Im Maskenspiel wird bewusst auf Sprache verzichtet“, so der Trainer. „Mir geht es um die wertschätzende Interaktion in der Gruppe und, darüber hinaus, später um den mutigen Schritt der Teilnehmer in die Öffentlichkeit. Das können die Stadtfestbesucher am 10. und 11. September in Heinsberg „live“ erleben. Dann wird die Gruppe – drei Frauen und drei Männer – als „Walking Act“ durch die Innenstadt-Straßen wandern. Mit diesem Ziel trainiert die inklusive Gruppe, die zur Hälfte aus Menschen mit und ohne Behinderung besteht, und hat viel Spaß dabei. Spontane Erkenntnis des Betrachters: In dem Moment, wo die einheitlichen Neutralmasken aufgesetzt werden, sind alle gleich. Und das genau ist die Botschaft: Durch das Aufsetzen einer äußeren Maske kann die innere Maske fallen gelassen werden. Und dann beginnt das eigentliche Spiel.- Das Projekt wird übrigens nach den Stadtfest weitergeführt. Günter Kleinen