Mehr als 7000 Menschen demonstrierten am 7.November in Berlin für ein besseres Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III. "Diese 151.698 Unterschriften sind ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung - und für mehr Teilhabe", sagte Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. Sie übergab die Unterschriften gemeinsam mit Agi Palm, Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Heinsberg und stellvertretende Landesvorsitzende, mit weiteren Vertretern der Lebenshilfe an die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Kerstin Griese, und den Vorsitzenden des Gesundheitsauschusses, Dr. Edgar Franke. Am Dezember wird sich der Bundesrat mit dem Bundesteilhabegesetz befassen. Mehr Infos hier.

Der Bundestag gedenkt am 27. Januar den Opfern des Nationalsozialismus‘ auf Initiative der Bundesvereinigung Lebenshilfe stehen erstmals die „Euthanasie“-Opfer im Mittelpunkt der Gedenkstunde. Die Lebenshilfe NRW erinnert an diesem Tag ebenso an die „Euthanasie“-Opfer der NS-Zeit. „Noch immer sind nicht alle Namen der Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde bekannt. Dies muss sich ändern“, betont der Landesvorsitzende der Lebenshilfe NRW, Uwe Schummer MdB.

Das NS-Regime brachte seinem „Euthanasie“-Programm unter dem Decknamen T4 – benannt nach der Zentrale in der Berliner Tiergartenstraße 4, in der das Töten verwaltet und geplant wurde – etwa 300.000 behinderte und kranke Menschen aus ganz Europa systematisch um. Sie wurden zuvor als „Volksschädlinge“ und „lebensunwert“ stigmatisiert. „Um dieses dunkle Kapitel weiter aufzuarbeiten – gerade in Zeiten in denen versucht wird, das Gedenken an diese Gräueltaten der Nazis herunterzuspielen – hat sich die Lebenshilfe NRW im vergangenen Jahr dazu entschlossen Gründungsmitglied des „Förderkreis T4“ zu werden. Wir möchten ganz besonders in NRW dafür sorgen, dass an die Opfer des „Euthanasie“-Programms erinnert wird und als Netzwerker für den Förderkreis T4 auftreten“, sagt Uwe Schummer, Landesvorsitzender der Lebenshilfe NRW. Der Förderkreis T4 will „die Erinnerung an die Ermordung von insbesondere als „psychisch krank“ und als „geistig behindert“ definierten Menschen und an die Opfer der Zwangssterilisationen in der Zeit der Herrschaft des Nationalsozialismus zur Förderung demokratischer Gesinnung und Menschenrechtsbildung beitragen“ heißt es in der Satzung. Außerdem möchte er Forschung zu „Euthanasie“-Morden unterstützen und kritische Diskurse auf dem Feld aktueller medizinethischer Debatten fördern. „Menschen mit Behinderung sind Teil unserer Gesellschaft. Nie wieder dürfen sie ausgegrenzt werden, ganz im Sinne des Mottos Lebenshilfe ‚Teilhabe statt Ausgrenzung‘“ und der UN-Behindertenrechtskonvention, sagt Schummer.

Jeweils 1000€ überreichte Kurt Hauser, Vorstandsmitglied der Volksbank Heinsberg, Vertretern der Heinsberger und Übach-Palenberger Tafeln, von Amos und der Aktion Strahlende Kinderaugen. Für die Lebenshilfe Heinsberg nahm Vorstandsmitglied Jakob Lieck den symbolischen Scheck entgegen.

50 Jahre Lebenshilfe Heinsberg-Jubilaeumsveranstaltung. Erinnerungen...
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Bereits weit vor der offiziellen Öffnungszeit ballten sich die Besucher im Eingangsbereich des Lebenshilfe-Centers. Im Jubiläumsjahr fand der Kreativmarkt der Lebenshilfe Heinsberg erstmals nach fünf Jahren wieder in Betrieb 1 in Oberbruch statt. Ein Shuttledienst, der die Besucher von Parkplätzen an der Festhalle und an der Rurtalschule bis zur „Haustür“ beförderte, war eingerichtet worden, um ein Verkehrschaos zu vermeiden. So mancher Gast staunte über das Lebenshilfe-Center mit Speisesaal sowie Café Lesbar und nutzte die Gelegenheit zu einer intensiven Besichtigung der neuen Räumlichkeiten für die offenen Hilfen im Erdgeschoß sowie einer Kunstausstellung im ersten Stock. Im Werkstattbetrieb 1 präsentierten die einzelnen Werkstattbereiche ihre selbst hergestellten Produkte von Marmelade über Strickwaren diverse Adventsdekorationen wie Weihnachtssterne aus Holz oder Metall. Auf der gastronomischen Meile im Innenhof gingen unzählige Currywürste, Pommes Frites oder süße Waffeln über die Theke und der große Speisesaal mit Kaffee und Kuchen war fast ständig voll belegt. Für Unterhaltung war ebenfalls gesorgt: So lud beispielsweise der integrative Fanclub von Borussia Mönchengladbach - die„Blaue Welle“ - zum Torwandschießen ein oder bei der KoKoBe konnte man sich als Königin oder König ablichten lassen. Weiterhin gab es Bastelangebote für Kinder, und Michael Oertel von der Bäckerei Dick half beim Verzieren von Lebkuchen. Auch die erstmals – vom pädagogischen Dienst der Lebenshilfe - angebotenen Führungen durch den Werkstattbetrieb stießen auf großes Interesse. Am Ende des Tages war klar: Das Motto des diesjährigen Kreativmarkts – „Eine Werkstatt für alle“ – war voll aufgegangen.