Im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung bietet  die Lebenshilfe Heinsberg den rund 850 Angestellten verschiedene Bewegungs-, Entspannungs- oder Sportangebote in Kooperation mit ausgebildeten Fachkräften an. „Aufgrund der Nachfrage wollen wir ein besonderes Angebot jetzt für alle zugänglich machen“ freut sich Monique Apps, Personalleiterin der Lebenshilfe Heinsberg. Der „Laufkurs für Jedermann“ unter Leitung von Achim Tholen und Stijn Kwanten ist für alle Interessierte geöffnet. Der Kurs soll nicht nur fit machen sondern zeigen, wie Laufen wirklich geht. Die Teilnehmer können wöchentlich dienstags oder samstags den Laufkurs besuchen und somit flexibel entscheiden, welcher Tag in der jeweiligen Woche passend ist. Alle, die mehrere Kilometer am Stück laufen möchten oder Läufer, die schon gut laufen, werden nach ihren Zielen und Leistungsstand in Gruppen aufgeteilt und sporttechnisch begleitet. Alle Kursinhalte entsprechen den Anforderungen der Krankenkassen, so dass dieser Kurs nach § 20 SGB V als Präventionskurs zertifiziert ist. Deshalb wird die anfallende Kursgebühr von 100,- € pro Person bei regelmäßiger Teilnahme und je nach Krankenkasse zum Großteil erstattet. Anfangstermine: dienstags 25.04.17, 17:30 – 19:00 (10 Termine)
samstags 29.04.17, 12:00 – 13:30 (10 Termine). Ort: Sportplatz Heinsberg-Lieck, Laufstrecke rund um den Lago. Infos und Anmeldung direkt bei Achim Tholen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; https://www.selfkantlauf.de/laufschule

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Überall wird gefeiert...in den Kitas, in den Werkstattbetrieben, am Wochenende auf den Straßen und in den Zelten: Hier einige Einblicke in unsere Feten und Feiern zur schönsten, jecksten Jahreszeit. Wir wünschen allen ein schönes Karnevalswochenende, gute Stimmung und beste Laune!

Mehr als 7000 Menschen demonstrierten am 7.November in Berlin für ein besseres Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III. "Diese 151.698 Unterschriften sind ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung - und für mehr Teilhabe", sagte Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. Sie übergab die Unterschriften gemeinsam mit Agi Palm, Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Heinsberg und stellvertretende Landesvorsitzende, mit weiteren Vertretern der Lebenshilfe an die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Kerstin Griese, und den Vorsitzenden des Gesundheitsauschusses, Dr. Edgar Franke. Am Dezember wird sich der Bundesrat mit dem Bundesteilhabegesetz befassen. Mehr Infos hier.

Der Bundestag gedenkt am 27. Januar den Opfern des Nationalsozialismus‘ auf Initiative der Bundesvereinigung Lebenshilfe stehen erstmals die „Euthanasie“-Opfer im Mittelpunkt der Gedenkstunde. Die Lebenshilfe NRW erinnert an diesem Tag ebenso an die „Euthanasie“-Opfer der NS-Zeit. „Noch immer sind nicht alle Namen der Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde bekannt. Dies muss sich ändern“, betont der Landesvorsitzende der Lebenshilfe NRW, Uwe Schummer MdB.

Das NS-Regime brachte seinem „Euthanasie“-Programm unter dem Decknamen T4 – benannt nach der Zentrale in der Berliner Tiergartenstraße 4, in der das Töten verwaltet und geplant wurde – etwa 300.000 behinderte und kranke Menschen aus ganz Europa systematisch um. Sie wurden zuvor als „Volksschädlinge“ und „lebensunwert“ stigmatisiert. „Um dieses dunkle Kapitel weiter aufzuarbeiten – gerade in Zeiten in denen versucht wird, das Gedenken an diese Gräueltaten der Nazis herunterzuspielen – hat sich die Lebenshilfe NRW im vergangenen Jahr dazu entschlossen Gründungsmitglied des „Förderkreis T4“ zu werden. Wir möchten ganz besonders in NRW dafür sorgen, dass an die Opfer des „Euthanasie“-Programms erinnert wird und als Netzwerker für den Förderkreis T4 auftreten“, sagt Uwe Schummer, Landesvorsitzender der Lebenshilfe NRW. Der Förderkreis T4 will „die Erinnerung an die Ermordung von insbesondere als „psychisch krank“ und als „geistig behindert“ definierten Menschen und an die Opfer der Zwangssterilisationen in der Zeit der Herrschaft des Nationalsozialismus zur Förderung demokratischer Gesinnung und Menschenrechtsbildung beitragen“ heißt es in der Satzung. Außerdem möchte er Forschung zu „Euthanasie“-Morden unterstützen und kritische Diskurse auf dem Feld aktueller medizinethischer Debatten fördern. „Menschen mit Behinderung sind Teil unserer Gesellschaft. Nie wieder dürfen sie ausgegrenzt werden, ganz im Sinne des Mottos Lebenshilfe ‚Teilhabe statt Ausgrenzung‘“ und der UN-Behindertenrechtskonvention, sagt Schummer.

Jeweils 1000€ überreichte Kurt Hauser, Vorstandsmitglied der Volksbank Heinsberg, Vertretern der Heinsberger und Übach-Palenberger Tafeln, von Amos und der Aktion Strahlende Kinderaugen. Für die Lebenshilfe Heinsberg nahm Vorstandsmitglied Jakob Lieck den symbolischen Scheck entgegen.