10 Tage lang stand die integrative Kita Triangel in Oberbruch ganz im Zeichen des Sports.

Die KiTa Geilenkirchen hat ein neues Klettergerüst.

„Während meines Studiums habe ich in einem Wohnheim für Kinder mit geistiger Behinderung gearbeitet.

Die Händigkeit ist ein faszinierendes Phänomen des Menschen und ein sehr sensibler Bereich in der Entwicklung des Kindes. Kinder mit wechselndem Handgebrauch vermeiden häufig feinmotorische Arbeiten und können keine motorische Geschicklichkeit und somit keine Automatisierung erreichen.

Das Seminar soll die Teilnehmer für das Thema „Händigkeit“ sensibilisieren und vor allem durch praktisches Erleben Aha-Effekte schaffen und Hilfestellung für den Alltag geben.

Inhalt: Hintergrundwissen zur Händigkeitsentwicklung

          Unklare Handdominanz – wechselnder Handgebrauch

          Information und praktisches Erleben von sinnvollen  Gebrauchsgegenständen

Teilnehmer: Eltern und Interessierte

Termin / Ort: 15.04.2014 19.00 Uhr  im Kinderzentrum Triangel, Im Hofbruch 17, 52525 Heinsberg

Teilnehmerzahl begrenzt! Anmeldung erforderlich!

Leitung: Claudia Peter-Plum, Ergotherapeutin

Sie haben Interesse? Bitte rufen Sie uns an oder schicken uns eine Mail!

 0 24 52 / 988 92 40 oder  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ansprechpartner: Andrea van Kempen

 Muell-website

Kein Spielzeug im Kindergarten – das geht doch wohl gar nicht! Denkste! Im Familienzentrum Triangel der Lebenshilfe Heinsberg wurde für 5 Monate sämtliches Spielzeug, das die Kleinen regelmäßig benutzen, aus Schränken und Regalen verbannt.
Stattdessen sammelten Kinder, Erzieher und Eltern Dinge, die man normalerweise auf den Müll wirft: Fein gesäuberte Kabel, Dosen und Schraubverschlüsse, leere Plastikflaschen, bunte Plastikstreifen, Knöpfe, Teppichreste, Verpackungen oder Papprollen – alles was man zum Basteln brauchen kann. Diese „Müll-Schätze“ regten die Kinder (und die Erzieher) an, zu Entdecken, zu Erfinden und zu Gestalten. „Die anfänglich vorherrschenden Bedenken, nicht pädagogisch wertvoll zu arbeiten, wurden sehr schnell zerstreut. Es wurde immer im Sinne aller Bildungsbereiche gearbeitet“, erläutert Natalie Rademacher, die das Projekt betreute. Mit wachsender Begeisterung entstanden so viele tolle Sachen wie z.B. eine Kinderküche, Höhlen wurden gebaut, ein langer Zug, Puppen und Puppenhäuser. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt; verschiedene Brettspiele wurden  nachgebaut, dreidimensionale Figuren geschaffen. Ein Müllorchester mit selbst gebastelten Instrumenten spielte auf und es wurde Müllfernsehen geschaut. Schon nach kurzer Zeit wurden die „alten„ Spielsachen gar nicht mehr sonderlich vermisst, stattdessen voller Elan immer wieder neue Ideen entwickelt und mit Leidenschaft umgesetzt. Daneben lernten die Kinder spielerisch jede Menge über Müll in unserer Gesellschaft, über Natur und Umweltschäden und auch darüber, wie Müll vermieden werden kann. Sogar die Müllabfuhr kam extra vorbei, um zu zeigen, wie denn so ein Müllauto funktioniert.
„Die eigene Kraft und Kreativität zu entdecken und miteinander zu teilen führte zu „Wir-Gefühl“ und Zusammenhalt innerhalb der Gruppen. Die selbstgestalteten Spielsachen haben an Wert gewonnen. Sie wurden mit Respekt behandelt und voller Stolz präsentiert“, freut sich Natalie Rademacher über die gelungene Aktion.