Zu einem „kunterbunten“ Familienfest lädt die Kindertagesstätte Triangel Geilenkirchen am 18. Juni von 14 bis 18 Uhr, Robert-Koch-Str. 21 in Geilenkirchen ein. Die Kinder präsentieren erstmals ihren Song zum Lebenshilfe-Jubiläum, das der Ex-Höhner-Gitarrist Ralf Rudnik aufgenommen hat. „Wir freuen uns auf den Chor Da Capo aus Geilenkirchen und die West Big Band, die unser Fest musikalisch verzaubern werden“ freut sich Kita-Leiterin Birgit Roye. Zudem sind Mitmach-Aktionen wie eine Trommelaktion und ein Auftritt der Kita-Tanzmäuse geplant. Der Eintritt ist frei.

Sie ist noch gar nicht fertiggestellt, und doch gibt es bereits die erste Spende für die inklusive Kita der Lebenshilfe an der Mühlenstrasse in Ratheim. Dort ist ein Neubau mit 40 Plätzen für Kinder mit und ohne Behinderung ab drei Jahren geplant, - ebenso wie eine Zweigstelle der Interdisziplinären Frühförder- und Beratungsstelle (IFF) für Säuglinge und Kleinkinder mit Entwicklungsverzögerung.

Im Rahmen der 125-Jahr-Feier am 23.03.2016 hat die Belegschaft der Bobst Meerbusch GmbH an einem Wettpuzzle teilgenommen, diverse Teams haben auf Geschwindigkeit gepuzzelt und pro gelegtes Puzzle-Teil EUR 0,50 erspielt. Das Gewinnerteam hat entschieden, insgesamt 2660€ an die Lebenshilfe Heinsberg zu spenden. Das Geld wird in Therapie- und Spielgeräten für die neue Kita in Ratheim investiert. Begleitet von Michéle de Greef (Triangel Oberbruch), Birgit Roye (Triangel Geilenkirchen) und Lebenshilfe-Vorstandsmitglied Heinz-Willi Jansen wurden Kinder der Triangel in Oberbruch im Competence Center in Meerbusch herzlich empfangen. Sie überreichten Managing Director Dirk Corsten als Dankeschön ein selbstgemaltes Bild. Claudia Henke (Betriebsrat), Harald Wagner (Service-Leiter), und Gabi Haefs (Personal-Leitung) vom Druckmaschinen-Hersteller starteten anschließend die Maschinen und zeigten den Kindern, was die so alles können. Zum Abschied erhielten die kleinen Gäste noch jede Menge Kartons und Pappen. Damit ist der Bastelbedarf in den Kitas für geraume Zeit gesichert.

Die Wahl der „richtigen Schule“ für das eigene Kind ist eine schwierige individuelle Entscheidung, auch wenn Fachleute gerne Rat und Unterstützung anbieten. Im Familienzentrum Triangel in Geilenkirchen trafen sich schulische Vertreter und betroffene Eltern aus dem Kreis Heinsberg zu einem Diskussionsabend rund um die schulische Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Schulrat Christof Esser berichtete darüber, dass schulische Inklusion noch längst nicht unter den von allen Beteiligten gewünschten Bedingungen gelebt wird. Momentan wird jedem Kind mit Förderbedarf sowohl ein Platz in einer der drei Förderschularten (Lernen/Sprache/sozial-emotionale Entwicklung, Köperbehinderung oder geistige Behinderung) als auch in einer ortsnahen Schule mit entsprechender sonderpädagogischer Unterstützung angeboten. Die Eltern können dann entscheiden, welche der beiden Möglichkeiten für ihr Kind geeignet ist, was jedoch häufig an den fehlenden Rahmenbedingungen (Barrierefreiheit, Betreuung in Alltagssituationen) scheitert. Ähnlich wie in den KiTas werden auch an den Schulen individuelle Förderpläne bezüglich Ziele und Lehrstoff erstellt. Diese werden gemeinsam mit den Eltern besprochen, so dass jedes Kind da „abgeholt werden kann, wo es steht“, egal, welche Schulform besucht wird. Was den Kreis Heinsberg angeht, gibt es nach wie vor ein vielfältiges Schulangebot. Es bestehen jedoch noch nicht an allen Schulen die Rahmenbedingungen, die für die vielfältigen Bedarfe von Kindern mit schwereren Beeinträchtigungen nötig sind. Schulischen Vertreter und Elternschaft waren sich einig, dass - wenn auch bislang nur erste Schritte zu einer gemeinsamen Bildung von Kindern mit und ohne Behinderung im schulischen Bereich erfolgt sind - auch in Zukunft in Inklusion zu investieren und Konzepte zur besseren Umsetzung zu entwickeln.

Freude in der Kindertagesstätte Triangel der Lebenshilfe in Geilenkirchen: Die Einrichtung erhielt - in Kooperation mit dem Sportverein FC Rhenania Immendorf - das Zertifikat „Anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“. Diese Auszeichnung verleiht die Landesregierung und die gesetzlichen Krankenkassen in NRW in Kooperation mit dem Landessportbund NRW an Kitas, die sich für eine gesunde Ernährung und Bewegung einsetzen. „Fertiggerichte oder Tiefkühlkost – nein Danke!“, sagt Kita-Leiterin Birgit Roye. In der Kita Triangel in Geilenkirchen erhalten die Kinder täglich frisch gekochtes Essen mit viel Rohkost, Salat und Obst. „Wir wollen die Kinder schon früh für das Thema Ernährung sensibilisieren, denn ausgewogene und gesunde Ernährung ist schließlich fürs ganze Leben wichtig. Deshalb freuen wir uns über dieses Zertifikat, weil es zeigt, dass der Weg, den wir gehen, richtig ist“, sieht sie sich in ihrem Konzept bestätigt. „Wir können zum Beispiel durch feste Bewegungs-und Ernährungsregeln helfen, dem Übergewicht im Kindesalter frühzeitig vorzubeugen und mehr Bewegung und gesunde Ernährung spielerisch in der Lebenswelt von Kindern etablieren.“ Unter dem Jubel der Kita-Kinder überreichte Berit Baumeister vom Kreissportbund das Zertifikat, das nun am Kita-Eingang einen Platz neben der Auszeichnung als Bewegungskindergarten erhält.