Es ist schon eine Weile her, da hat der Golden-Retriever-Rüde „Bodhi“, der sich in der Ausbildung zum Therapiebegleithund befindet, zum ersten Mal Kitaluft geschnuppert. Seit der 12. Lebenswoche begleitet Bodhi Claudia Peter-Plum, Ergotherapeutin, in die integrative Kita der Lebenshilfe Heinsberg. Schritt für Schritt hat er neue Dinge kennengelernt und wurde von klein auf an Kinder mit und ohne Behinderung, ihre Geräusche und Bewegungsbilder gewöhnt. Sein Azubischild hat Bodhi jetzt abgelegt und er trägt stattdessen ein grünes Halstuchmit seinem Namen, dass ihn als Therapiebegleithund kennzeichnet. Was macht einen Begleithund aus? Und was steckt dahinter? „Wenn ich zurückblicke“, so Claudia Peter-Plum, „war schon die Auswahl eines geeigneten Züchters im Hinblick auf die spätere mögliche Aufgabe des Hundes im tiergestützten Bereich, eine sehr bewusste Entscheidung. Erziehung beginnt mit dem ersten Tag. Kein Hund wird als Therapiebegleithund geboren, und nicht jeder Hund ist geeignet, einen Menschen in der tiergestützten Arbeit zu begleiten. Gerade die frühen Erfahrungen, die der Hund als Welpe und Junghund macht, haben Einfluss auf die spätere Entwicklung des Hundes. So können also schon früh Grundlagen für die spätere tiergestützte Arbeit gelegt werden. Bodhis großes Vorbild ist Emma, die 4 jährige Labradorhündin, die Kollegin Lisa Koof, Logopädin, in die integrative Kita Geilenkirchen begleitet. Von der erfahrenen Hundedame hat sich Bodhi einiges abgucken können. Bodhi hat innerhalb seiner Ausbildung verschiedenste Alltagssituationen kennengelernt. So standen ein Stadttraining in der Heinsberger City, ein Besuch des Lebenshilfe Centers Heinsberg und eines Cafés auf seinem Trainingsplan ebenso wie das sogenannte Abschalttraining, das für einen Therapiebegleithund besonders wichtig ist. Bodhi hat in seinem Therapiezimmer der Kita eine Box als Rückzugsort. Die Kinder kennen die „Hunderegeln“ genau und wissen, da darf Bodhi nicht gestört werden! Dieser Bereich ist für die Kinder tabu! Eine besondere Rolle, so Claudia Peter-Plum spielt die Bindung zum eigenen Hund. Der Hund braucht das Gefühl, beim Menschen Sicherheit zu finden und sich an ihm orientieren zu können. Der sogenannte sichere Hafen ist die Basis für eine gute Zusammenarbeit. Um den eigenen Hund gut einschätzen zu können, ist es wichtig, sich mit der hündischen Kommunikation vertraut zu machen. Nur wenn ich weiß, was mein Hund mir sagen möchte, kann ich sein Verhalten einschätzen und ihn vor Überforderung schützen. Auch die Kinder lernen die Hundesprache und Umgangsregeln kennen. Mattia ist auf diesem Gebiet schon ein richtiger Experte. Er hat gelernt, dass viele Hunde es nicht so gerne mögen, wenn man sie am Kopf streichelt. Auch Bodhis Vorlieben kennt Mattia genau. Bodh ist zwar kein Kuschelbär, aber dafür hat er eine besonders gute Nase und findet jedes Stofftier, das Mattia für ihn versteckt hat. Ein respektvolles Miteinander und nicht Dressur steht im Vordergrund. Tiergestütztes Arbeiten beruht auf gegenseitigem Vertrauen, gegenseitiger Achtung und der Freude und Spaß, gemeinsam aktiv zu sein. So begeben sich Mensch und Vierbeiner auf eine spannende Reise. Das Tier auf seine Arbeit in der tiergestützten Therapie vorzubereiten, bedarf viel Geduld, Ausdauer und vor allem Bereitschaft, sich immer wieder neu zu reflektieren und stetig weiterzuentwickeln. Bodhi und Emma sind nach dem Konzept von „Therapie & Hund“ ausgebildet. Lisa Koof und Claudia Peter-Plum gehen bereits ins vierte Jahr mit der Ausbildung von Mensch-Hunde-Teams für die tiergestützte Arbeit. Beide sind sich einig. „Wir schätzen es sehr, dass die Lebenshilfe der tiergestützten Arbeit so offen gegenübersteht. Und sicher haben einige es schon bemerkt. Therapie & Hund hat Zuwachs bekommen! Seit Februar bereichert die kleine Labradorhündin Leni unser Team und befindet sich bei Lisa Koof in der Ausbildung zum Therapiebegleithund. Eine spannende Zeit steht bevor!"

 

Beim alljährlichen Überraschungsfest für die Entlass-Kinder der Lebenshilfe- Kita Triangel hatten die Betreuerinnen wieder ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder und Eltern vorbereitet. Nach einer ersten Stärkung bei leckerem Kaffee und Kuchen durchliefen die Kids mehrere Stationen, um sich in echte Indianer zu verwandeln: Sie bastelten Tomahawks und Perlenketten, bekamen eine Kriegsbemalung, trommelten und sangen und schrieben ihre Wünsche auf, die später in einer Feuerschale verbrannt wurden. Nach der „Verwandlung“ führten die Indianer ein Theaterstück für die begeisterten Eltern auf. Der letzte Tag in der Kita endete traditionell mit einer Übernachtung in den Gruppenräumen. Aber vorher bekam jedes Kind zur Erinnerung einen Portfolio-Ordner mit Texten und Fotos aus seinem „Kindergarten-Leben“.

 Zusammensein und Bewegung stand am Familienwandertag der Kindertagesstätte Geilenkirchen im Vordergrund: Die Familien zogen nachmittags gemeinsam los und absolvierten während der Wanderung rund um Wegberg-Beeck verschiedene Übungen. So begann der bewegte Nachmittag für Groß und Klein mit der Hampelmannübung. Später hieß es zu balancieren und den Einbeinstand hinzubekommen. Die Gruppe verlebte einen lustigen Nachmittag, der schließlich mit einem gemütlichen Picknik endete.

 

 

Seit 2013 ist die Kindertagesstätte Triangel der Lebenshilfe Heinsberg ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung anerkanntes „Haus der kleinen Forscher“. Wie jedes Jahr gab es auch in diesem Jahr einen Tag der kleinen Forscher. Dazu waren die Gruppenräume in Laboratorien verwandelt worden, um Themen aus Naturwissenschaft, Mathematik und Technik kindgerecht erfahrbar zu machen. Zum diesjährigen Motto „Zeigst du mir deine Welt? – Die Vielfalt im Alltag entdecken“ konnten die Kinder in vier Gruppen zu verschiedenen Themenbereichen experimentieren, basteln und spielen: So gab es die Schwerpunkte Wasser und Luft. Weiterhin erfuhr man wissenswertes über das Verhältnis von Samen und Pflanzen und in einer Teewerkstatt konnte man sich eigene Teemischungen zusammenstellen. Zum Abschluss erhielten die kleinen Forscher ein Forscherdiplom über die erfolgreiche Teilnahme am Forschertag. Informationen über die Arbeit der Kindertagesstätten der Lebenshilfe online unter www.lebenshilfe-heinsberg.de Haus der kleinen Forscher—Veranstaltung für U3 Kinder und Eltern in der Triangel Heinsberg am 1.7.2017 Durch spannende Experimente werden bereits die Kleinsten in ihrer Neugier und Begeisterung geprägt und gefördert. Eltern und Kinder erhalten die Möglichkeit verschiedene Experimente kennenzulernen und auszuprobieren, um so ihr Wissen zum Thema Naturwissenschaft und Technik auszubauen. Teilnehmer: Eltern mit Kindern U3 Leitung: Die beiden übergreifenden Fachkräfte Jasmin Longley und Carla Seckel Termin: Samstag, 01. Juli 2017, 11.00—13.00 Uhr im Familienzentrum Triangel, Im Hofbruch 17 in 52525 Heinsberg-Oberbruch Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Anmeldung erforderlich unter 0 24 52 / 988 92 40 in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 12.00 Uhr oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Ansprechpartner: Andrea van Kempen

Das Fußballturnier für die Kleinsten in Immendorf ist mittlerweile schon Tradition. Die Mannschaften aus den Geilenkirchener Kitas wurden von Eltern und Bekannten und Freunden lautstark angefeuert. Kita-Mitarbeiter verkauften Getränke und kleine Speisen und zwischen den Spielen sorgte eine Hüpfburg für Abwechslung. Ganz nach dem Motto „Dabei sein ist alles!“ hatten die Veranstalter auf die Ehrung eines Turniersiegers verzichtet. Stattdessen erhielt jeder der kleinen Kicker am Ende des Turniers zur Erinnerung eine Medaille.