Auch in diesem Jahr richtete der Familien unterstützende Dienst des Lebenshilfe Heinsberg e.V. wieder Ferienspiele auf dem Jugendzeltplatz in Süsterseel aus. Diese standen unter dem Motto „Natur pur – wir entdecken die Welt!“ Hier konnten sich rund 25 Kinder im Alter zwischen 5 und 18 Jahren zwei Wochen lang nach Herzenslust im Wald austoben und gemeinsam spannende Dinge erleben. Da der Jugendzeltplatz unmittelbar an ein Waldgebiet grenzt, standen abenteuerliche Erkundungstouren auf dem Programm. Fast jeden Tag zogen die Assistenten mit den Schulkindern in den nahe gelegenen Wald, suchten Eicheln, Nüsse, sowie Stöcke und schauten sich aufmerksam in der Gegend um. Sie entdeckten Pilze oder Tiere, wie etwa Kröten und Eichhörnchen. Rund um das Thema Wald und Wildnis führten die Kinder in Begleitung von Assistenten unterschiedliche Aktionen durch: So wurde Stockbrot gebacken, eine Olympiade veranstaltet, sich mit Naturmaterialien beschäftigt, eine Waldralley bestritten oder aus Tannenzapfen, Zweigen oder Ästchen dekorative Windlichter gebastelt. In der ersten Woche stand auch ein Ausflug ins Bubenheimer Spieleland auf dem Programm. Hier fanden die Kinder auf dem großen Abenteuerspielplatz und in den Indoorspielbereichen abwechslungsreiche und bewegungsorientierte Spielattraktionen vor. Schlusspunkt der Ferienspiele war ein gemütlicher Grillabend am Lagerfeuer.

2017_WSHS_1
2017_WSHS_2
2017_WSHS_3
2017_WSHS_4
2017_WSHS_5
2017_WSHS_6
2017_WSHS_7
2017_WSHS_8
2017_WSHS_9

 

Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Seit 2007 gibt es nun schon die Wohnstätte Heinsberg. Beim 10jährigen Jubiläum verbrachten Bewohner, Angestellte und Angehörige einen sonnigen Nachmittag im dortigen Außenbereich. Es gab einen kleinen Flohmarktstand mit Kleidung, Selbstgebasteltem und Spielzeug. Wer sich nicht der Sonne aussetzen wollte, begab sich ins Festzelt und ließ sich vom Grillmeister mit Leckereien verwöhnen.

Wie im letzten Jahr fanden die Ferienspiele des Familien unterstützenden Dienstes (FUD) der Lebenshilfe Heinsberg erneut auf dem Gelände der Grundschule in Haaren statt. Über 30 Kinder mit und ohne Behinderung – davon 12 aus dem Schulzentrum der Gemeinde Waldfeucht – nahmen teil und nutzten die zahlreichen Sport- und Bewegungsangebote. 15 Assistenten des FUD unter Leitung von Janine Kretschmann hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet und begleiteten und unterstützten die TeilnehmerInnen. Von Geschicklichkeitsspielen, Judo, Fußballturnier, Kletterfelsen bis zu Schokokuss-Essen-Wettbewerb reichten die Aktivitäten, an denen die Kids begeistert teilnahmen. Am letzten Tag nahm sich auch Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen viel Zeit für einen Besuch, spielte mit den Kindern und machte sich ein Bild von der guten Stimmung vor Ort. „Die Grundschule hier in Haaren ist perfekt geeignet für diese Ferienspiele. Alles, was nötig ist, ist vorhanden, von der Küche über die Turnhalle bis hin zu einem attraktiven Außenbereich. Das ist jetzt das zweite Mal, dass die Ferienspiele des FUD hier stattfinden. Die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe klappt hervorragend. Deshalb werden wir diese Maßnahme wohl auch in Zukunft gemeinsam anbieten“.

 

Zum zweiten Mal nach 2016 haben wir an zwei Tagen für das Kunstlabor.de live event in Erkelenz, Haus Hohenbusch, die Bewirtung der Gäste übernommen. Wir haben Waffeln gebacken, verschiedene Kuchen, reichlich Kaffee und Kaltgetränke an unserem Stand angeboten. Außerdem gab es Salate ebenso wie vegetarische Gerichte. Natürlich durften auch die leckeren Würstchen vom Holzkohlegrill nicht fehlen. Von unseren Assistenten, Eltern und weiteren Helfern wurden wir tatkräftig unterstützt. Die Besucher waren, wie auch im letzten Jahr, begeistert – ebenso wie die Organisatoren, die uns jetzt bereits für´s nächste Jahr gebucht haben. Wir hatten zwei tolle Tage mit vielen netten Begegnungen und Gesprächen auch über unser Kunstobjekt aus Glasflaschen, das wir für die Ausstellung gestaltet hatten. Einer der beteiligten Künstler hat uns sogar angeboten, einen Malkurs bei uns im Haus zu machen. Darauf freuen wir uns jetzt schon. Die Klienten und Klientinnen aus dem Ambulant unterstützen Wohnen der Lebenshilfe in Erkelenz, Am Bongert 13

„Kein Tag ist wie der andere“, sagt Rebecca Kreutzer, „aber die Herzlichkeit ist jeden Tag zu spüren!“ Rebecca Kreutzer arbeitet seit zwei Jahren beim ambulanten Pflegedienst der Lebenshilfe Heinsberg. Ihre Aufgaben sind vielfältig, ihr Klientel auch. Mit dem weißen Ford Ka der Lebenshilfe besucht die junge Altenpflegerin jeden Tag Menschen mit und ohne Behinderung und übernimmt die häusliche Pflege. Sie ist Gesprächspartnerin und schaut nach dem Rechten. Für sie steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht die Pflegeleistung. Dass die Dienstzeiten klar vorgegeben sind, Schichten nicht ständig wechseln und Doppelschichten erst gar nicht verlangt werden, findet Rebecca richtig gut. Dass sie ihre Arbeitszeitwünsche für die kommenden Wochen in einem Wunschbuch eintragen kann, ist für sie ein großartige Sache: „So kann ich Arbeit und Freizeit in Einklang bringen!“ Die gute Atmosphäre im Team ist für ihre Kollegin Jennifer Siekierka ebenfalls ein wichtiger Aspekt. “Wir sind ein junges Team, wir mögen uns und können im Kollegenkreis über unsere Probleme und Herausforderungen sprechen.“ Schließlich sei jeder in seiner täglichen Arbeit meist alleine unterwegs, da sind der regelmäßige Austausch und das Vertrauen untereinander umso wichtiger.

Rebecca Kreutzer begleitet Anneliese Schulz und ihren Partner Hans-Werner Jeworutzki

Auch die gelernte Altenpflegerin Sophie Wolters wollte nach ihrer Ausbildung unbedingt bei der Lebenshilfe arbeiten, die sie schon in jungen Jahren kennen gelernt hat. „Bereits in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr habe ich die Arbeit und das Zusammenleben mit Menschen mit Behinderung in der Lebenshilfe kennen gelernt. Die Atmosphäre und die Begegnungen in der Werkstatt für behinderte Menschen haben mich geprägt. Da wollte ich unbedingt hin zurück!“ Nach ihrer Ausbildung hat sie sich gleich beworben und gehört seit einem Jahr zum Pflegedienst-Team. Sie wurde nicht „ins kalte Wasser geworfen“ sondern in Ruhe eingearbeitet, betont Sophie Wolters und kann regelmäßig aus einem breiten Angebot Fort- und Weiterbildungen wahrnehmen. So professionalisiert sie sich immer weiter mit Unterstützung ihres Arbeitsgebers.

 

Sophie Wolters: Bewusst für die Lebenshilfe entschieden!

Dass die Lebenshilfe im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements auch Entspannungs-, Massage- und Sportangebote oder eine psychologische Beratung für Angestellte bereithält, findet sie besonders wertvoll: „Wo findet man schon ein so breites Zusatzangebot für Angestellte?“
Martine Gouder de Beauregard leitet den Pflegedienst der Lebenshilfe Heinsberg. Sie hat jahrelange Praxiserfahrung und legt auch heute Wert darauf, trotz der vielfältigen Organisation des Pflegedienstes in der Praxis zu arbeiten und die Pflege mit zu übernehmen. Sie weiß, worauf es auf beiden Seiten ankommt. „Der Mensch steht im Mittelpunkt, sowohl als Patient wie als Pfleger. Wir nehmen uns Zeit, den Menschen in seiner täglichen Pflege zu begleiten. Wir sind für ihn Ansprechpartner und zuverlässiger täglicher Begleiter – rund um die Uhr. Wir nehmen uns aber auch Zeit für jeden einzelnen unseres Teams. Wir schauen genau hin, wer zu uns passt und wollen gemeinsam unsere vielfältige Arbeit gestalten!“

Der Pflegedienst der Lebenshilfe Heinsberg begleitet Menschen mit und ohne Behinderung in der häuslichen Pflege und übernimmt vielfältige Aufgaben, von der Hilfestellung im Haushalt oder der Körperpflege bis zur Ausführung ärztlicher Verordnungen mit Rufbereitschaft rund um die Uhr. Spezialisiert hat sich der Pflegedienst auf die Begleitung von Kindern mit Behinderung sowie die Pflege dementiell erkrankter Personen. Mehr Informationen bieten Pflegedienstleiterin Martine Gouder de Beauregard sowie Stellvertreterin Justyna Hajok: 02452-969760. Hier gehts zu den Stellenangeboten.

Bernd Jansen mit seinen Pflege-Assistentinnen Jennifer Siekierka, Sophie Wolters und Rebecca Kreutzer (v.li.)