Schon seit Jahren vergibt einer der ältesten Kunden der Lebenshilfe Heinsberg - die 3-D-plastic Hans Kintra GmbH – regelmäßig Aufträge an die Metallverarbeitung,

in denen Metallteile in Kunststoffformen gepresst werden. Bislang wurde diese Arbeit manuell ausgeführt und ein Stahlteil mit einem Hammer in eine Plastikform geschlagen. Gruppenleiter Markus Meuwissen freut sich: „Diese Klopferei war auf Dauer unpraktisch. Die Arbeit war körperlich anstrengend und der Lärmpegel enorm. Dazu kommt, dass nicht alle Mitarbeiter in der Lage waren, diese Arbeit auszuführen.“ Seit kurzem geht alles auf Knopfdruck. Eine Maschine presst das Metallteil mit Hilfe von Pressluft in die Kunststoff-Form. Beide Teile müssen nur noch in das Gerät eingelegt werden und – um Verletzungen auszuschließen – zwei Knöpfe gleichzeitig gedrückt werden. Gemeinsam mit Vorrichtungsbauer Peter Dijcks hat Markus Meuwissen diese Geräte speziell für zwei seiner Mitarbeiter entwickelt: Marianne Bleilebens und Theo Aufsfeld sitzen konzentriert und auch ein wenig stolz vor dem mit Pressluft betriebenen Gerät. Markus Meuwissen: „Man sieht, dass ihnen die Arbeit großen Spaß macht. Peter Dijcks und ich haben über ein Jahr getüftelt und probiert, bis alles so funktioniert hat, wie wir das wollten. Wenn ich Marianne und Theo jetzt bei der Arbeit sehe, dann weiß ich, dass sich die Tüftelei gelohnt hat.“