Seit 2011 richtet die Lebenshilfe Heinsberg den K-Lumet-Cup aus. Der K-Lumet-Kaminanzünder wird in Werkstätten von Menschen mit Behinderung hergestellt. So auch bei den Teilnehmern des Turniers: Die Wfb Werkstätten Mettmann, HPZ Krefeld, die Rurtalwerkstätten Düren, die Wfaa Düsseldorf, die Variuswerkstätten Grevenbroich sowie die Heimmannschaft der Lebenshilfe Heinsberg traten stritten im Stadion Dremmen um den Wanderpokal, der in der Glaswerkstatt der Lebenshilfe Heinsberg gefertigt wurde. Vorstandsmitglied Heinz-Willi Jansen begrüßte bei der Siegerehrung insbesondere die faire Spielweise: „Es freut mich besonders, dass Fair Play kein leerer Begriff ist und niemand mit einer Verletzung vom Platz musste.“ Anschließend überreichte er den Variuswerkstätten Grevenbroich, die ohne Niederlage blieben, die Siegerpokale,. Die Vorjahressieger aus Düsseldorf belegten den zweiten, die Rurtalwerkstätten Düren den dritten Platz. Die Heimmannschaft der Lebenshilfe Heinsberg wurde mit drei Unentschieden und zwei Niederlagen Fünfter.

 

 

Im Rahmen des Sportangebots der WfbM hatte sich das „Sportteam“ der Werkstätten Marlies Poschen, Isabell Roggen und Anke Schmitz etwas Besonderes ausgedacht und eine Wanderung im Meinweg-Gebiet organisiert. In vier Bussen fuhren über 30 Teilnehmer aus allen vier Werkstattbetrieben der Lebenshilfe Heinsberg zum Ausgangspunkt Wanderung. Drei Stunden lang ging es über Stock und Stein durch die herrliche Natur. Derart gefordert machte man sich am Ende mit Heißhunger über die Lunchpakete her, die die Lebenshilfe-Küchen zusammengestellt hatten.

 

 

Die mobile Mosterei aus Mettmann lief ununterbrochen. Im Werkstattbetrieb 3 der Lebenshilfe in der Borsigstrasse 86a in Heinsberg ist die Hälfte von insgesamt 10 Tonnen Äpfeln bereits verarbeitet. Am ersten Tag des Apfelfestes konnten zahlreiche Besucher miterleben, wie die Äpfel automatisch gewaschen, gemahlen, gepresst, pasteurisiert und in praktische 5 sowie 3-Liter_Boxen abgefüllt wurden. So auch die Kinder mehrerer Kita-Gruppen, die tatkräftig mit anpackten, die Bastelangebote der Lebenshilfe-Angestellten in Anspruch nahmen oder die leckeren Apfelpfannkuchen aus der Lebenshilfe-Küche probierten. Morgen ab 9:30 Uhr haben Besucher noch einmal die Gelegenheit, Pressprozess sowie Rahmenprogramm mitzuerleben. Gegen 15:30Uhr schließlich wird auch die zweite Hälfte der 10 Tonnen Äpfel sauber abgefüllt (zum Tagessonderpreis) zu erwerben sein.

 

 

Ab dem 11. September von 9-16 Uhr können Apfelspenden am Café der Begegnung, Borsigstraße 86a in Heinsberg abgegeben werden, denn dort findet am Mittwoch/Donnerstag, den 13./14. September von 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr das Apfelfest der Lebenshilfe Heinsberg statt. Die Besucher können dort miterleben, wie die Äpfel automatisch gewaschen, kernschonend gemahlen, siebbandgepresst und nach kurzer Erhitzung vitaminschonend haltbar gemacht werden. Anschließend wird der Saft in Boxen abgefüllt und - in diesem Jahr erstmals neben den 5-Liter-Boxen auch in kleinen 3-Liter-Tüten – zum Verkauf angeboten: Tophygienisch, superfrisch und preiswert. Über ein Jahr und angebrochen bis zu 3 Monate ohne Kühlung haltbar! Das Küchenteam der Lebenshilfe bereitet neben Kaffee und hausgemachtem Kuchen natürlich wieder die legendären Apfelpfannkuchen nach Geheimrezept des Hauses zu, und für die kleinen Besucher werden Bastel-Aktionen angeboten. Kindergartengruppen sind herzlich willkommen (Anmeldung unter 02452-9108 13).

 

 

In den vier Betrieben der Werkstatt für behinderte Menschen bietet die Lebenshilfe Heinsberg regelmäßig verschiedene Sport- oder Bewegungsmöglichkeiten an. Da reicht die Palette von Schwimmen, Turnen, Walken, Fußball oder Tanzen bis zu Rollisport und Stuhlgymnastik. Drei Sport- und Gymnastiklehrerinnen sorgen unter fachlicher Anleitung für viele abwechslungsreiche und interessante Angebote. Im Vordergrund stehen hier Erhalt und Ausbau der Mobilität. Als wertvoller Ausgleich zum Arbeitsalltag wird Freude an Bewegung vermittelt, Ausdauer und motorische Fähigkeiten gefördert. Ein besonderes Angebot außerhalb der Räumlichkeiten der WfbM findet stets montags und mittwochs für jeweils 1,5 Stunden statt. Dann fährt Sport- und Gymnastiktrainerin Isabell Roggen mit ihrer Sportgruppe nach Hückelhoven-Schaufenberg in „Ivo`s Fitness World“. Schon bei der ersten Anfrage 2012 zeigte sich Inhaber Ivo Petrovic offen für das Training in seinem Fitnessstudio für Menschen mit Behinderung. Auch nach 5 Jahren sei es immer noch schön zu erleben, wie unsere Mitarbeiter in diesem Studio empfangen werden: „Wenn wir ankommen, freuen sich alle, dass wir zum Training kommen und viele begrüßen uns mit Handschlag“, sagt Isabell Roggen. Dies sei nicht nur ein Zeichen gegenseitiger Wertschätzung, sondern auch gelebte Integration unter Sportsfreunden.