13 Jubilare und sieben Angestellte, die in den wohlverdienten Ruhestand gehen, wurden im Cafè Samocca geehrt. Der Lebenshilfe-Vorsitzende Klaus Meier, der Leiter Arbeit und Technik Dirk Voß sowie Geschäftsführer Edgar Johnen hatten zu einem gemütlichen Beisammensein mit einem festlichen Menu eingeladen.

„Wer hätte vor 40 oder auch noch vor 25 Jahren gedacht, dass die Jubilarfeiern der Lebenshilfe Heinsberg einmal hier im wunderschönen Lebenshilfe-Café Samocca stattfinden würden“, begrüßte Vorstandsmitglied Heinz-Willi Jansen die Anwesenden, und Edgar Johnen, Geschäftsführer der Lebenshilfe Heinsberg ergänzte: „Vor 40 Jahren beschäftigten wir gerade mal 120 Mitarbeiter. Vor 25 Jahren waren es 360 Mitarbeiter. Und heute sind es beinahe 1200.Zu dieser rasanten Entwicklung haben auch Sie durch ihre Mitarbeit maßgeblich beigetragen.“ Vor einem festlichen Menu mit Pfifferling-Cremesuppe, Hähnchenbrust und Panna Cotta überreichten Heinz-Willi Jansen, Dirk Voß (Leiter Arbeit und Technik), Wolfgang Voßen (Leiter Pädagogik), die beiden Ehrenmitglieder Marianne Bückers und Heinz Schmitz sowie Vertreter des Eltern- und des Werkstattrates Urkunden, Anstecknadeln und Geschenke an die Jubilare. Geehrt wurden Marlis Bode, Elena Hanke, Heike Florack, Astrid Kraus, Doris Lindt, Annette Meyer für 25jährige Mitarbeit sowie Dorothea Caron, Wilfried Heithausen, Elisabeth Jakobs, Gerhard Koch, Karola Kunze, Wilfried Milder, Maria Höpfner und Willi Doppstadt für 40jährige Mitarbeit.

Das „Café der Begegnung“ der Lebenshilfe Heinsberg an der Borsigstraße 86a in Heinsberg würde es wahrscheinlich ohne den Lions Club Selfkant nicht geben. Vor zehn Jahren, legten die Clubmitglieder den Grundstein für die berufliche Förderung von Menschen mit Behinderung im gastronomischen Bereich. Sach- und Geldleistungen im Gesamtwert von 120.000 Euro wurden 2007 in den Bau des ersten Lebenshilfe-Cafés investiert. Die Lions trafen sich heute, zehn Jahre später, im Cafè, um sich ein Bild von dessen Entwicklung zu machen. „Wir danken Ihnen sehr für Ihr Engagement“, begrüßte Lebenshilfe-Geschäftsführer Edgar Johnen die Gäste, „denn aus den überaus positiven, ersten Erfahrungen zu Beginn des Cafébetriebes 2007 haben wir in den folgenden Jahren vier weitere Cafés im Kreis Heinsberg eröffnet und beschäftigen mittlerweile 35 Mitarbeiter mit Behinderung!“ Klaus-Dieter Winter, Präsident der Lions Selfkant, zeigte sich beeindruckt von den beruflichen Fördermöglichkeiten und überreichte gemeinsam mit seinem Sekretär Tobias Rulle einen Scheck über 500 Euro an die Café- Mitarbeiter. Das Geld soll in den kommenden Monaten in die erstmalige Renovierung des Cafés der Begegnung fließen. Die Lebenshilfe Heinsberg bietet 1170 Menschen mit Behinderung im Kreis Heinsberg einen Arbeitsplatz und berufliche Fördermöglichkeiten in den Werkstattbetrieben und in den Cafés. Darüber hinaus fördert und begleitet die Lebenshilfe berufsintegrierte Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in verschiedenen Betrieben und Firmen in der Region. Mehr Infos im Internet: www.lebenshilfe-heinsberg.de

 

 

Seit 2011 richtet die Lebenshilfe Heinsberg den K-Lumet-Cup aus. Der K-Lumet-Kaminanzünder wird in Werkstätten von Menschen mit Behinderung hergestellt. So auch bei den Teilnehmern des Turniers: Die Wfb Werkstätten Mettmann, HPZ Krefeld, die Rurtalwerkstätten Düren, die Wfaa Düsseldorf, die Variuswerkstätten Grevenbroich sowie die Heimmannschaft der Lebenshilfe Heinsberg traten stritten im Stadion Dremmen um den Wanderpokal, der in der Glaswerkstatt der Lebenshilfe Heinsberg gefertigt wurde. Vorstandsmitglied Heinz-Willi Jansen begrüßte bei der Siegerehrung insbesondere die faire Spielweise: „Es freut mich besonders, dass Fair Play kein leerer Begriff ist und niemand mit einer Verletzung vom Platz musste.“ Anschließend überreichte er den Variuswerkstätten Grevenbroich, die ohne Niederlage blieben, die Siegerpokale,. Die Vorjahressieger aus Düsseldorf belegten den zweiten, die Rurtalwerkstätten Düren den dritten Platz. Die Heimmannschaft der Lebenshilfe Heinsberg wurde mit drei Unentschieden und zwei Niederlagen Fünfter.